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·31 de julio de 2026
"Hochgradig korrupt": Streich könnte mit WM-Boykott leben

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·31 de julio de 2026

Sofern die FIFA ihre Investoren-Pläne umsetzen sollte, unterstützt der ehemalige Freiburg-Coach die angedrohte Reaktion der UEFA.
Eine Weltmeisterschaft ohne Deutschland und weitere europäische Fußball-Schwergewichte? Christian Streich hätte damit kein Problem - sofern der Weltverband FIFA seine Investoren-Pläne rund um die WM und weitere FIFA-Turniere tatsächlich umsetzen sollte. "Da gibt es nur eines: Raus aus der WM!", sagte der ehemalige Trainer des SC Freiburg bei Sky. "Dann gibt es halt nur eine Europameisterschaft", fügte der 61-Jährige hinzu.
Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, wäre dies aus Sicht von Streich gleichwohl "total schade", wie er betonte: "Was gibt es schöneres als Kap Verde gegen Argentinien oder Deutschland gegen Brasilien?" Die Vorgänge rund um die FIFA-Pläne hält Streich für "hochgradig korrupt: Das sind mafiöse Strukturen. Da muss man sich mit allem wehren."
Die FIFA plant, Anteile der Fußball-WM und weiterer Turniere an private Investoren zu verkaufen. Die Europäische Fußball-Union hatte einen Boykott von FIFA-Turnieren angekündigt, sollte der Weltverband sein Vorhaben tatsächlich umsetzen. Auch weitere Verbände wie die CONCACAF (Nord- und Mittelamerika und Karibik) sowie die AFC (Asien) lehnen die FIFA-Pläne ab, somit würde FIFA-Präsident Gianni Infantino die nötige Zustimmung unter den FIFA-Mitgliedsverbänden für seinen angedachten Deal fehlen.
Der Afrikanische Fußballverband CAF zeigte sich hingegen offen. Streich sprach vor diesem Hintergrund von "Erpressung": Für einen Präsidenten in einem "kleinen afrikanischen Land" sei es angesichts der Möglichkeit, "20 bis 30 Millionen auf einmal zu kriegen", schwer, nein zu sagen.
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