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·14 de marzo de 2026

Hoeneß als Stolperstein? Eberl kämpft um seine Bayern-Zukunft

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Die Diskussion um die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern ist erneut entfacht. Obwohl der Sportvorstand sportlich einiges vorzuweisen hat, bleibt seine Position innerhalb der Vereinsführung umstritten. Vor allem Ehrenpräsident Uli Hoeneß gilt weiterhin als kritischer Beobachter der Arbeit des 52-Jährigen.

Seit Mitte der Woche machen erneut Berichte die Runde, wonach Eberl um seine langfristige Zukunft beim deutschen Rekordmeister kämpfen muss. Der Sportvorstand selbst reagierte darauf demonstrativ gelassen.


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„Seit ich beim FC Bayern bin, habe ich mit Kritik zu kämpfen – in welcher Form auch immer, in unterschiedlicher Weise“, erklärte Eberl am Freitag. Die Diskussionen um seine Person lasse er weiterhin an sich abprallen.

Hoeneß bleibt einer der größten Kritiker

Nach Informationen von SPORT1 möchte Eberl seinen Weg beim FC Bayern gerne über das Ende seines aktuellen Vertrags hinaus fortsetzen. Dieser läuft derzeit bis Sommer 2027.

Doch innerhalb des Vereins gibt es weiterhin kritische Stimmen – allen voran Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident hatte bereits im September 2025 öffentlich Zweifel an Eberls Arbeitsweise geäußert.

Damals kritisierte Hoeneß insbesondere, dass wichtige Entscheidungen nicht immer ausreichend mit dem Aufsichtsrat abgestimmt würden. „Wir sind ein Milliarden-Laden. Und es wäre auch für Max gut, wenn er endlich begreift, dass man solche Dinge auf mehrere Schultern verteilt“, erklärte Hoeneß damals im SPORT1-Doppelpass.

Laut der Sport BILD liegen die Chancen auf eine Vertragsverlängerung derzeit bei 50 Prozent. Eberls Zukunft beim FC Bayern sei demnach „offen wie nie“.

Dabei wirkt diese Einschätzung fast schon überraschend, wenn man die Kritik aus dem vergangenen Jahr betrachtet. Damals stand der Sportvorstand deutlich stärker unter Druck.

Streitpunkt Aufsichtsrat bremst Entscheidungen

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Foto: IMAGO

Die internen Spannungen haben offenbar auch Auswirkungen auf konkrete sportliche Themen. Ein Beispiel dafür ist die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano.

Nach Informationen von SPORT1 soll sich Eberl bereits im Frühjahr 2025 mit dem Innenverteidiger grundsätzlich geeinigt haben. Der Aufsichtsrat bremste die Verhandlungen jedoch aus.

Die Gespräche wurden daraufhin zunächst auf Eis gelegt und erst im Herbst wieder aufgenommen. In der Zwischenzeit hatte Upamecano seine Leistungen weiter gesteigert – und damit auch seinen Marktwert erhöht. Am Ende wurde die Verlängerung für den FC Bayern deutlich teurer.

Interessanterweise erhält Eberl in der aktuellen Diskussion indirekte Unterstützung von einem früheren Bayern-Boss.

Oliver Kahn, der bis 2023 Vorstandsvorsitzender des Vereins war, kritisierte zuletzt den aus seiner Sicht zu langsamen Generationswechsel in der Klubführung. Bei Sky sprach der ehemalige Weltklasse-Torhüter davon, dass dieser Prozess „im Schneckentempo“ verlaufe. Damit setzte Kahn erneut eine Spitze gegen Hoeneß, dem er bereits vor zwei Jahren vorgeworfen hatte, zu sehr an der Macht festzuhalten.

Eberl fokussiert sich auf den sportlichen Erfolg

Eberl selbst versucht derweil, den Fokus auf das Sportliche zu richten. Aus seiner Sicht befindet sich der FC Bayern derzeit in einer guten Ausgangsposition. „Ich glaube, wir stehen nicht so schlecht da. Wir haben eine Mannschaft, die Spaß macht. Wir haben die Möglichkeit, sehr viel zu erreichen dieses Jahr“, betonte der Sportvorstand.

Am Ende wird jedoch die Vereinsführung entscheiden, wie es mit ihm weitergeht. Eine endgültige Entscheidung über Eberls Zukunft dürfte im Sommer bei einer der nächsten Aufsichtsratssitzungen fallen.

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