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·5 de abril de 2026

Im Elfmeterschießen: Wolfsburg zieht gegen Jena ins Pokalfinale ein

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Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg hat das erste Ticket für das Finale des DFB-Pokals der Frauen gelöst. In einem umkämpften Halbfinale am Ostersonntag setzten sich die Wölfinnen beim FC Carl Zeiss Jena vor 2114 Zuschauenden mit 5:4 (0:0) im Elfmeterschießen durch. 

Die Gastgeberinnen versuchten von Beginn an, hinten sicher zu stehen und auf ihre Chancen zu lauern. Das gelang den Thüringerinnen, Elena Mühlemann gab den ersten Torschuss des Spiels ab, ohne Stina Johannes im VfL-Tor vor große Probleme zu stellen (9.). Auf der anderen Seite traf Janina Minge eine Hereingabe von Sarai Linder nicht richtig (12.). Jena gestaltete eine Anfangsphase auf Augenhöhe, in der die klaren Abschlussmöglichkeiten aber fehlten. 


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In der 24. Minute war das erste Ei zwar im Nest, Minge stand bei ihrem Kopfball jedoch im Abseits. Wolfsburg wurde nun aktiver und versuchte über Flanken in gefährliche Strafraumsituationen zu kommen, Vivien Endemann scheiterte aus spitzem Winkel an Jasmin Janning (32.). Jena konterte dies mit einer vielversprechenden Möglichkeit, als plötzlich mehrere Jenaerinnen vor dem VfL-Tor auftauchten, aber den Ball nicht aufs Tor bekamen. Am Ende traf Olivia Alcaide nur das Außennetz (33.). Sechs Minuten später fälschte Caitlin Dijkstra einen Jenaer Eckball aufs eigene Tor ab, Johannes musste zur nächsten Ecke klären (39.). Bis zum Halbzeitpfiff konnte der VfL nur noch wenig Druck auf die Verteidigung der Jenaerinnen ausüben, auf der anderen Seite bekam der FCC seine offensiven Aktionen nicht zu Ende gespielt.

Janning verhindert Lucky Punch

Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel hatte Lineth Beerensteyn, die Janning im kurzen Eck aber nicht überwinden konnte (51.). Anschließend flankten die Wolfsburgerinnen beinahe im Minutentakt, doch die Abwehr der Gastgeberinnen hielt weiter dagegen. Jena ließ sich jedoch nicht lange nur im eigenen Strafraum einschnüren, sondern kam durch Melina Reuters Fernschuss zur nächsten Chance (67.). Die bis dahin beste Gelegenheit hatte dann aber wieder Beerensteyn, die aus wenigen Metern frei vor dem Tor per Direktabnahme am Tor vorbeischoss (71.). Durch die eingewechselte Thea Bjelde kamen die Wölfinnen erneut gefährlich vor das gegnerische Tor, als sie eine Verteidigerin aussteigen ließ, aber im Verbund doch noch am Torabschluss gehindert wurde (78.). 

In den letzten Minuten der regulären Spielzeit drängten die Wolfsburgerinnen, die unter der Woche in der UEFA Women's Champions League in Lyon bereits in die Verlängerung mussten, auf den Lucky Punch. Linders Distanzversuch ging deutlich über den Kasten (90.+3), auch die Flankenversuche wurden allesamt souverän abgefangen. Und dann hatten die Wölfinnen schon den Last-Minute-Torschrei auf den Lippen: Svenja Huth flankte noch einmal dicht vor das Jenaer Gehäuse, wo Guro Bergsvand aus wenigen Metern den Ball aufs Tor köpfte. Janning schnellte jedoch mit ihren Armen nach oben und faustete den sicher geglaubten Treffer über die Latte (90.+6). Danach pfiff Schiedsrichterin Angelika Söder nach 90 spannenden, aber torlosen Minuten ab. 

Entscheidung fällt im Elfmeterschießen

Ella Peddemors wurde nach Wiederanpfiff vor dem Jenaer Strafraum freigespielt, ihr Versuch aus etwa 20 Metern ging allerdings über die Latte (96.). Beiden Teams merkte man zunehmend die Erschöpfung an, Wolfsburg versuchte weiter Druck auf die Jenaer Defensive auszuüben. Die Thüringerinnen nahmen die Rolle aber auch an und versuchten so, sich ins Elfmeterschießen zu spielen. Die nächste Chance für die Gäste kreierte wieder Peddemors im Zusammenspiel mit Huth. Ihr harter Abschluss von der Strafraumecke zwang Janning zu einer Flugparade (111.). Aus ähnlicher Position schloss auch Sophia Kleinherne ab - und auch hier parierte Janning sicher (116.). 

Schließlich musste das Finalticket im Elfmeterschießen vergeben werden. Dort trafen zunächst Josephine Bonsu für Jena und Minge für Wolfsburg. Toma Ihlenburg verwandelte abermals für die Gastgeberinnen, während Beerensteyn erstmals aus elf Metern an Janning scheiterte. Melina Reuter und Elena Mühlemann trafen für Jena, Peddemors und Linder für die Wölfinnen. Weil aber Felicia Sträßer gegen Johannes vergab und Huth anschließend zum Ausgleich traf, ging es auch im Elfmeterschießen in die Verlängerung. Dort hielt Johannes auch gegen Fiona Gaißer, Smilla Vallotto verwandelte für Wolfsburg und brachte ihr Team ins Finale.

Im Endspiel um den Pokal trifft der VfL Wolfsburg am 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION auf den Sieger der Partie zwischen dem FC Bayern München und der SGS Essen, die am Ostermontag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) das zweite Finalticket ausspielen. 

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