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·20 de enero de 2026
Innenverteidiger für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz arbeitet an Stefan Posch – was ist mit Sebastiaan Bornauw?

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Simon Bartsch
20 Januar, 2026
Der ganz große Druck scheint durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey und die Rückkehr einiger Spieler vom Deckel. Doch noch immer halten sich Gerüchte über mögliche Gespräche. Ganz vom Tisch ist die Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger wohl noch nicht. Unter anderem wurde Stefan Posch gehandelt. Es soll sogar schon Gespräche gegeben haben. Wie heiß das Interesse noch ist, ist indes unklar. Zumal auch die Lage bei Sebastiaan Bornauw nicht geklärt ist. Sucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger?

Stefan Posch denkt über seinen Abschied aus Como nach
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Es hat nicht viel gefehlt und Como hätte der AC Milan am vergangenen Mittwoch ein Beinchen im Titelrennen gestellt. Doch der Tabellenzweite setzte sich am Ende nach Rückstand doch noch 3:1 durch. Stefan Posch saß bei den Norditalienern 90 Minuten nur auf der Bank, wieder einmal. Eine Situation, die der Abwehrspieler bekanntlich zu gerne ändern würde. Am Montagabend gewann Como dann bei Lazio Rom – mit Posch. Der Österreicher wurde nach 45 Minuten eingewechselt. So wirklich glücklich wird der Defensivspieler dennoch nicht gewesen sein. Für Posch geht es um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko. Österreich trifft im Juni auf Jordanien, Argentinien und Algerien. Ein Traum für Posch, der seit 2019 für die A-Nationalmannschaft aufläuft und eigentlich Stammspieler war. Doch die Konkurrenz ist groß und die mangelnde Spielzeit in Como wird sich sicher auf seine Rolle bei der ÖFB-Auswahl auswirken.
Nicht umsonst strebt der Abwehrspieler einen Wechsel in die Bundesliga an. Posch will wieder mehr Einsatzzeit haben, sich auch für die Nationalmannschaft weiter in Stellung bringen. Gleich drei Bundesligisten haben ihr Interesse angeblich hinterlegt. Neben dem 1. FSV Mainz, dem FC Augsburg eben auch der FC. Dem Vernehmen nach soll es auch schon Kontakt, sogar die ersten Gespräche gegeben haben. Immerhin waren die Geißböcke zum Jahresbeginn auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger und im Dialog mit weiteren Verstärkungen, wie es heißt. Doch ein Wechsel nach Köln erscheint zumindest nicht die wahrscheinlichste Variante. Denn beim FC würde sich die Situation des Österreichers nicht unbedingt verbessern.
Zumindest ist die Konkurrenz eine besonders große. Rav van den Berg gilt fit eigentlich als gesetzt, Jahmai Simpson-Pusey drängt sich geradezu auf und mit Spielern wie Eric Martel, Sebastian Sebulonsen oder dem bald wiederkehrenden Joel Schmied hätte Posch doch einige Mitbewerber um wenige Plätze. Eine Einsatzgarantie wird der Abwehrspieler sicherlich nicht erhalten. Zumindest bei Mainz scheinen die Chancen für den Innenverteidiger, der in Como als Rechtsverteidiger ran muss, da durchaus größer zu sein. Entschieden ist zwar noch nichts, aktuell erscheint es auch nicht sicher, ob die FC-Bosse überhaupt noch einmal im Defensivverbund nachlegen wollen. Die Personalsituation hat sich bei den Geißböcken jedenfalls deutlich entspannt und sowohl Lukas Kwasniok als auch Thomas Kessler betonten zuletzt, dass weitere Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig seien, man die Augen aber offen halte.
Und der Blick aus den Augenwinkeln ruht wohl nach wie vor noch auf Sebastiaan Bornauw. Mit dem Belgier waren sich die Kölner bekanntlich so gut wie einig. Der Abwehrspieler kam bei Leeds United lange nicht vor, spielte zuletzt aufgrund von Verletzungen und erhielt dafür auch das Lob seines Trainers Daniel Farke – aber anscheinend keine Freigabe. Doch so wirklich überzeugt scheint der Coach nicht zu sein. Bornauw kam in den vergangenen beiden Spielen jeweils eine Minute zum Einsatz. Zu wenig aus Sicht des Belgiers, der aufgrund der mangelnden Einsatzzeit überhaupt erst einen Wechsel in Betracht gezogen hat. Bornauw ist mit seiner Spielzeit unglücklich, will sich wieder in den Fokus spielen. Das scheint bei Leeds trotz guter Leistungen nicht zu gelingen.
Zuletzt setzte Farke lieber auf James Justin, der zu Saisonbeginn ebenfalls wenig Einsatzzeit bekam. In Nordengland wird der 27-Jährige als gefühlter Neuzugang gefeiert. Die Situation von Bornauw wird dadurch nicht besser. Englische Medien spekulieren mit einem Abgang des Belgiers, obwohl die Peacocks offenbar Abstand von einem Danilho-Doekhi-Transfer nehmen wollen. Zumindest soll Leeds nicht bereit sein, die kolportiert geforderten rund zehn Millionen Euro nach Berlin zu überweisen. Dennoch geht man im Vereinsumfeld davon aus, dass Bornauw noch ein Leihkonstrukt eingehen werde. Ob das allerdings nach Köln führt, scheint offen. Beim FC ist der ganz große Druck erst einmal vom Kessel. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Neuverpflichtung geben wird. Nur kann man am Geißbockheim ein wenig auf Zeit spielen. Das Transferfenster schließt Anfang Februar.









































