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·9 de junio de 2026

Insider warnt Bayern: Brown könnte bei der WM deutlich teurer werden

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Der FC Bayern treibt die Verpflichtung von Nathaniel Brown weiter voran. Der Nationalspieler von Eintracht Frankfurt gilt als Wunschkandidat für die linke Seite. Doch nach Ansicht von Transfer-Experte Florian Plettenberg sollten die Münchner nicht mehr allzu lange zögern. Der Grund: Die bevorstehende Weltmeisterschaft könnte den Transfer deutlich komplizierter machen.

Nathaniel Brown zählt aktuell zu den heißesten Transferzielen des FC Bayern. Der 22-Jährige hat sich bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Monaten zu einem der spannendsten Außenverteidiger Deutschlands entwickelt und soll bereits seine grundsätzliche Bereitschaft für einen Wechsel nach München signalisiert haben.


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Während die Gespräche mit der Spielerseite weit fortgeschritten sein sollen, gibt es zwischen den beiden Vereinen weiterhin keine Einigung.

Vor allem die Ablöse stellt aktuell den größten Knackpunkt dar.

Nach übereinstimmenden Medienberichten fordert Eintracht Frankfurt ein Gesamtpaket von rund 60 Millionen Euro. Die Bayern hingegen würden den Deal gerne für etwa 50 Millionen Euro realisieren.

Genau diese Differenz könnte nun zu einem Problem werden.

Transfer-Insider sieht Bayern unter Zeitdruck

Im Gespräch mit RTL machte Transfer-Insider Florian Plettenberg deutlich, dass die Münchner aus seiner Sicht möglichst schnell handeln sollten. „Stand heute gab es noch kein Angebot der Bayern für Brown. Die Bayern sollten jetzt aber nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen“, betont Plettenberg.

Besonders die Haltung der Frankfurter Verantwortlichen bewertet er als klar. „Die Bayern wollen 50 zahlen, Markus Krösche will 60 und wenn Krösche 60 will, dann will er 60 und keine 59“, so der Sky-Reporter.

Damit spricht Plettenberg die harte Verhandlungsführung des Frankfurter Sportvorstands an. Krösche gilt als einer der konsequentesten Manager der Bundesliga und hat in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass er bei seinen Preisvorstellungen nur selten Kompromisse eingeht.

Für den FC Bayern bedeutet das: Je länger die Verhandlungen dauern, desto größer könnte das Risiko werden.

Die WM könnte den Preis weiter erhöhen

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Foto: IMAGO

Vor allem die anstehende Weltmeisterschaft sorgt laut Plettenberg für zusätzliche Brisanz.

Sollte Brown im DFB-Trikot überzeugen, könnten weitere Interessenten auf den Plan treten. Besonders Klubs aus der Premier League werden bereits seit geraumer Zeit mit dem Frankfurter in Verbindung gebracht. „Je länger dieser Poker dauert, desto schwieriger wird es für die Bayern. Da bin ich mir ganz sicher“, erklärt Plettenberg.

Und weiter: „Weil wenn morgen wieder ein Engländer aufwacht und sich denkt: ‚Der ist ja ganz spannend, für den bieten wir mal 70‘, dann wird der Krösche nicht sagen, ich habe den Bayern bereits für 55 plus 5 zugesagt.“

Aus Sicht der Münchner wäre ein solcher Bieterwettkampf alles andere als wünschenswert. Schließlich verfolgt der Rekordmeister weiterhin einen klaren Sparkurs und möchte sich nicht auf überzogene Ablösesummen einlassen.

Der Fall Anthony Gordon hat bereits gezeigt, dass die Bayern bereit sind, Verhandlungen abzubrechen, wenn finanzielle Grenzen überschritten werden. Der Engländer entschied sich letztlich für den FC Barcelona.

Bei Brown möchten die Verantwortlichen dieses Szenario möglichst vermeiden. Gleichzeitig wissen sie jedoch, dass eine Weltmeisterschaft den Marktwert eines Spielers innerhalb weniger Wochen massiv verändern kann. „Bei einer WM kann alles passieren“, brachte Plettenberg die Situation abschließend auf den Punkt.

Die kommenden Tage könnten deshalb entscheidend werden. Sollte der FC Bayern seinen Wunschspieler tatsächlich noch vor Turnierbeginn verpflichten wollen, dürfte bald Bewegung in die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt kommen.

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