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·10 de julio de 2026

Internationale Pressestimmen Spanien gegen Belgien – Merino wieder der Held

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Spanien steht im Halbfinale der WM 2026. Im Viertelfinale setzte sich die Selección am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles mit 2:1 gegen Belgien durch. Joker Mikel Merino traf zwei Minuten vor dem Ende zum entscheidenden Treffer. Fabián Ruiz hatte Spanien in der 30. Minute in Führung gebracht, Charles De Ketelaere glich für die Roten Teufel noch vor der Pause aus. Damit ist Belgien ausgeschieden, Spanien trifft im Halbfinale am 14. Juli auf Frankreich. Den ausführlichen Spielbericht zum 2:1 und alle Daten zur Begegnung gibt es bei uns. Dieser Überblick zeigt, wie die internationale Presse das Duell bewertet.

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Spaniens Lamine Yamal beim WM-2026-Viertelfinale gegen Belgien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)


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Spanien – Belgien1/4

Fr 10.07. · 21:00 Uhr · ZDF

Spanische Pressestimmen: Merino wieder der Held

In Spanien dreht sich nach dem 2:1 fast alles um einen Namen: Mikel Merino, der schon im Achtelfinale gegen Portugal getroffen hatte und nun erneut als Einwechselspieler das Spiel entschied. Der Sieg fühlt sich für die Selección hart erarbeitet an, das erste Gegentor im gesamten Turnier fiel erst nach fast 700 Minuten ohne Gegentreffer.

COPE (Tiempo de Juego)

„Mikel Merino vuelve a ser el héroe y España jugará las semifinales del Mundial“ (Mikel Merino ist erneut der Held, Spanien spielt im WM-Halbfinale) Der Radiosender rückt Merino in den Mittelpunkt: Die Tore von Fabián Ruiz und dem eingewechselten Mittelfeldspieler hätten der Selección den zähen Erfolg über Belgien beschert. Der nächste Gegner am Dienstag heißt Frankreich, und die Furia Roja steht wieder in der Vorschlussrunde.

El Español

„Gol de Mikel Merino, España pasa a semifinales“ (Tor von Mikel Merino, Spanien zieht ins Halbfinale ein) In der Live-Chronik betont El Español den späten Treffer und den Sprung ins Halbfinale. Nach einem umkämpften Viertelfinale sei es am Ende Merino gewesen, der Spanien in die Runde der letzten Vier geschossen habe, wo nun Frankreich wartet.

Eurosport.es

„España-Bélgica, la revancha del 86 por un billete para las semifinales“ (Spanien gegen Belgien, die Revanche von 86 um ein Halbfinalticket) Eurosport rahmt die Partie als späte Wiedergutmachung für das verlorene Viertelfinale von 1986 ein. Belgien habe sich mit vielen Rückschlägen ins Turnier gekämpft, am Ende aber Spanien den Vortritt lassen müssen. Die Torfolge Fabián Ruiz, De Ketelaere, Merino bestätigt auch der Sender.

Belgische Pressestimmen: bitteres Aus mit erhobenem Haupt

In Belgien überwiegt die Enttäuschung, verbunden mit Respekt für die eigene Mannschaft. Die Roten Teufel gingen dezimiert in die Partie: Kapitän Youri Tielemans fiel schon im Aufwärmen aus, Torhüter Thibaut Courtois musste verletzt vom Feld. Sein Ersatzmann Senne Lammens patzte beim entscheidenden Tor.

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Belgiens Torhüter Thibaut Courtois ballt beim WM-2026-Viertelfinale gegen Spanien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles die Fäuste. (Luke Hales / Getty Images North America via Getty Images)

Sporza (VRT)

„Doodjammer WK-einde: Rode Duivels kraken in slot onder Spaanse druk“ (Jammerschade WM-Aus, Rote Teufel brechen in der Schlussphase unter spanischem Druck) Der öffentlich-rechtliche Sender spricht von einem tragischen Ende. In Los Angeles hätten die Belgier auch gegen die Topmannschaft Spanien lange an ein Wunder geglaubt, ehe in der Schlussphase die eiskalte Dusche kam. Lammens habe den Distanzschuss von Cubarsí nicht festhalten können, Merino staubte zum 2:1 ab.

Walfoot.be

„Fin du rêve américain: héroïque mais diminuée, la Belgique prend logiquement la porte“ (Ende des amerikanischen Traums, heldenhaft, aber dezimiert scheidet Belgien folgerichtig aus) Das frankophone Portal ordnet die Niederlage als logisch ein. Belgien habe, von zahlreichen Verletzungen wenig begünstigt, bis zum Schluss gekämpft, doch dieses Spanien sei überlegen gewesen und habe schließlich die Lücke gefunden, ausgerechnet durch den Fehler von Lammens.

Voetbalkrant.com

„Rode Duivels met opgeheven hoofd naar huis“ (Rote Teufel mit erhobenem Haupt nach Hause) Voetbalkrant verabschiedet die Mannschaft würdevoll. Die Roten Teufel seien ausgeschieden, hätten aber Kampfgeist gezeigt und erst spät gegen ein dominantes Spanien nachgegeben. Ob es anders hätte laufen können? Vielleicht, doch das Glück von Nationaltrainer Rudi Garcia sei am Ende aufgebraucht gewesen.

Englischsprachige Pressestimmen: der Super-Sub schlägt wieder zu

Die englischsprachigen und US-amerikanischen Medien feiern Merino als Super-Sub und heben Spaniens Reife im engen Spiel hervor. Der Tenor: La Roja musste hart arbeiten, war am Ende aber verdient eine Runde weiter.

NBC Sports

„Super sub Mikel Merino does it again late in 2026 FIFA World Cup quarterfinal“ (Super-Sub Mikel Merino macht es spät wieder, im WM-Viertelfinale 2026) Merino sei von der Bank gekommen, um genau das zu tun, was er so gut könne: ein wichtiges spätes Tor erzielen. Spanien, amtierender Europameister und seit dem Titel 2010 auf der Jagd nach dem zweiten WM-Triumph, habe für den 2:1-Erfolg hart arbeiten müssen.

Yahoo Sports

„Spain tops Belgium on late Mikel Merino goal“ (Spanien bezwingt Belgien durch spätes Merino-Tor) La Roja habe die Prüfung mit einem 2:1 bestanden. Merino, in der 86. Minute eingewechselt, habe einen unglücklichen Abpraller von Belgiens Keeper Lammens genutzt, um den dramatischen späten Sieg zu besorgen und Spanien ins Halbfinale gegen Frankreich am 14. Juli zu bringen.

ESPN

„Spain 2-1 Belgium, Final Score“ (Spanien 2:1 Belgien, Endstand) ESPN betont Spaniens Dominanz: rund zwei Drittel Ballbesitz und ein klares Übergewicht bei den Torschüssen. Der eingewechselte Merino habe spät für die Entscheidung und den Einzug ins Halbfinale gesorgt.

Französische und italienische Pressestimmen: Frankreich wartet schon

Für die französische Presse ist das Ergebnis von besonderem Interesse, schließlich ist Frankreich der nächste Gegner der Spanier. Die Partie gilt als Neuauflage des EM-Halbfinals von 2024. In Italien steht der Torwartpatzer im Vordergrund.

Foot Mercato / France 24 (Frankreich)

„Merino qualifie encore l’Espagne, qui rejoint la France en demi“ (Merino qualifiziert erneut Spanien, das im Halbfinale auf Frankreich trifft) Foot Mercato stellt den Halbfinalgegner schon in die Überschrift und hebt Merino als den wiederholt entscheidenden Einwechselspieler hervor. France 24 titelt, Spanien erreiche trotz belgischen Widerstands das Halbfinale, und ordnet das Duell als Wiederauflage des EM-Halbfinals von 2024 ein.

Sport Virgilio (Italien)

„Spagna-Belgio 2-1: risultato finale e highlights“ (Spanien-Belgien 2:1, Endergebnis und Highlights) Das italienische Portal beschreibt einen engen Schlagabtausch, der erst in der Schlussphase durch Merino entschieden wurde. Die erste Halbzeit habe dank der Treffer von Fabián Ruiz und De Ketelaere mit 1:1 geendet.

Adnkronos (Italien)

„Spagna-Belgio 2-1, una papera regala alle Furie Rosse la semifinale“ (Spanien-Belgien 2:1, ein Torwartpatzer schenkt der Furia Roja das Halbfinale) Die Agentur rückt den Fehler von Lammens in den Fokus: Cubarsí habe es aus 25 Metern versucht, der für den verletzten Courtois eingewechselte Keeper habe den Ball weder festgehalten noch geklärt, Merino sei zur Stelle gewesen. Im Halbfinale warte nun Frankreich, das Marokko ausgeschaltet habe.

Fazit der internationalen Presse

Der Tenor ist international einheitlich: Spanien war die reifere und dominantere Mannschaft, brauchte aber einen späten Geniestreich seines Jokers Mikel Merino, um ein tapferes und stark ersatzgeschwächtes Belgien zu bezwingen. Die belgischen Medien verabschieden ihre Roten Teufel mit erhobenem Haupt, in Spanien, England und Italien steht der Super-Sub im Rampenlicht. Nun kommt es im Halbfinale am 14. Juli zum Kracher gegen Frankreich, der Neuauflage des EM-Halbfinals von 2024.

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