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·15 de mayo de 2026
Irrer Schlagabtausch zwischen Mbappé und Arbeloa – Neues Real-Theater

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·15 de mayo de 2026

Zuletzt musste Kylian Mbappé angeschlagen eine kleine Zwangspause einlegen. Eigentlich keine große Geschichte, durfte er am Donnerstagabend beim 2:0-Heimsieg von Real Madrid über Real Oviedo auch wieder sein Comeback feiern. Doch für das Selbstverständnis des 27-jährigen Franzosen war seine Einwechslung zur 69. Minute offenbar zu spät.
"Mir geht es gut, ich bin bei 100 Prozent. Ich habe nicht gespielt, weil der Trainer mir gesagt hat, dass ich für ihn der vierte Stürmer im Kader bin – hinter Mastantuono, Vinicius und Gonzalo", plauderte Mbappé nach dem Spiel aus dem Nähkästchen. Er werde es akzeptieren und auch die Spielzeit nutzen, die ihm von Álvaro Arbeloa gegeben werde, fügte er zähneknirschend hinzu.
Umso bemerkenswerter fiel die Reaktion seines Cheftrainers aus. Noch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sich wiederum er zu den Aussagen von Mbappé – und das nicht weniger konfrontativ.
"Vielleicht hat er mich einfach nicht richtig verstanden – ich weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll", so Arbeloa. Über eine neue Rangordnung im Angriff habe er mit Mbappé gar nicht gesprochen. Der Coach führte aus: "Für mich ist völlig klar: Ein Spieler, der es vor vier Tagen nicht einmal auf die Ersatzbank geschafft hat, sollte heute nicht in der Startelf stehen – insbesondere, da es sich nicht um ein Finale handelt, nicht um ein Spiel auf Leben und Tod. Auch deshalb, weil wir am Sonntag ein Spiel bestreiten, in dem er definitiv als Stürmer erster Wahl auflaufen wird – wie ich ihm auch gesagt habe."Arbeloa fügt süffisant hinzu, dass er ja nicht einmal vier Mittelstürmer habe, Mbappé also gar nicht vierte Wahl sein könne.
Durch die klaren Aussagen von Arbeloa wirken die indirekten Beschwerden, die Mbappé nach dem Spiel äußerte, nur noch kurioser. So habe jeder Trainer seine eigenen Ideen und Philosophie, meinte er kryptisch. Er müsse nun daran arbeiten, besser als Mastantuono, Gonzalo und Vinicius zu sein, um wieder eine Option für die Startelf zu sein – obwohl Arbeloa offenbar gar nichts in dieser Hinsicht hatte verlauten lassen.
Dazu betonte Mbappé: "Ich hatte eine großartige Beziehung zu Xabi Alonso. Das ist die Vergangenheit. Jeder weiß, was ich von ihm halte. Aber wir müssen nach vorne schauen, was wir verbessern und besser machen können." Er selbst habe kein Problem mit Arbeloa, müsse und werde seine Entscheidungen akzeptieren. Sich an einem solchen Abend dermaßen positiv ausgerechnet über den Vorgänger des Trainers zu äußern, dessen Entscheidung man ganz offensichtlich nicht nachvollziehen kann, dürfte auch nicht bloß ein zufälliger Schwenk in die Zeit unter Alonso gewesen sein.
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