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·4 de junio de 2026

Ismaik äußert sich: "Bis spät in die Nacht schien eine Einigung möglich"

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Nach dem Verlust der Drittliga-Lizenz hat sich 1860-Investor Hasan Ismaik ausführlich zur Situation bei den Löwen geäußert. Der Jordanier zeigt sich enttäuscht über die Entwicklung, sieht die Ursachen jedoch in grundlegenden strukturellen Problemen des Vereins.

Kritik an bestehenden Strukturen

"Es schmerzt mich sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Verein die Lizenz für die Teilnahme an der 3. Liga in der kommenden Saison nicht erhalten wird", erklärt Ismaik und betont, dass seine Seite in den vergangenen Monaten intensiv mit den Vertretern der KGaA und des e.V. an einer Lösung gearbeitet habe, um die finanzielle Zukunft des TSV 1860 zu sichern. Nach seiner Darstellung seien dabei mehrere Finanzierungsvorschläge vorgelegt und zusätzliche Zugeständnisse gemacht worden. Ziel sei gewesen, die wirtschaftliche Stabilität des Klubs zu verbessern und den Verbleib in der 3. Liga zu ermöglichen.


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Gleichzeitig bekräftigte der Investor seine Kritik an den bestehenden Strukturen. Die Probleme des Vereins seien nicht nur finanzieller Natur. "Die Herausforderungen der KGaA betreffen ebenso organisatorische Strukturen, Entscheidungsprozesse und die langfristige strategische Ausrichtung", erklärt der Jordanier. Deshalb habe seine Seite die Bereitstellung neuer Mittel an Reformen wie mehr Transparenz, klarere Verantwortlichkeiten und eine stärkere Kontrolle der Finanzen geknüpft.

"Empfinde große Traurigkeit"

Nach Angaben des Jordaniers schien eine Einigung zuletzt greifbar. "Bis spät in die Nacht hinein schien es, als stünden wir kurz vor einer Einigung", so Ismaik. Die erforderlichen finanziellen Mittel hätten bereitgestanden, letztlich sei es jedoch nicht gelungen, "den notwendigen Konsens zwischen allen beteiligten Parteien zu erreichen". Entsprechend enttäuscht reagiert der 48-Jährige auf die Entwicklung. "Heute empfinde ich große Traurigkeit". Er habe gehofft, gemeinsam einen Weg zu finden, der dem Verein Stabilität und eine neue Perspektive verschafft.

Zugleich verweist er darauf, dass die Zukunft des TSV 1860 nun in den Händen der Verantwortlichen, Mitglieder und Fans liege. Der Verein brauche "mehr denn je eine klare Vision, verantwortungsvolle Führung und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit". Darüber hinaus erinnert Ismaik an sein langjähriges Engagement bei den Löwen. "Fünfzehn Jahre lang habe ich an diesen Verein geglaubt und ihn nach besten Kräften unterstützt", sagt er. Sein Ziel sei immer gewesen, den TSV 1860 München "stark, stabil und wettbewerbsfähig" zu sehen. Trotz des Absturzes zeigte er sich überzeugt, dass der Klub eines Tages an seinen angestammten Platz zurückkehren werde. "Dieser Verein ist größer als eine einzelne Saison und größer als jede Krise."

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