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·2 de abril de 2026
Italiens Fußball-Supergau? Stadien zu kapput? Droht Entzug der Fußball EM 2032

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin warnt Italien ausdrücklich: Die Austragung der Fußball-EM 2032 in Italien steht auf dem Prüfstand, sollte die Infrastruktur nicht den nötigen Anforderungen genügen. In einem Interview mit der Gazzetta dello Sport machte Ceferin deutlich, dass die UEFA klare Erwartungen an Stadienbau und Sanierung hat. Er stellte Politik und Verantwortliche in Italien zur Rede und setzte eine deutliche Frist für Baubeginn und Nominierungen. Damit droht dem Co-Gastgeber Italien bei weiterem Verzug der Entzug der Fußball-EM 2032.

Aleksander Ceferin (UEFA President), ber der offiziellen Enthüllung des UEFA EURO 2024 logos in
Berlin, 05.10.2021,
Photo: Thomas Boecker/DFB
Aleksander Ceferin sagte in dem Gespräch mit der Gazzetta dello Sport ausdrücklich, dass das Turnier „geplant und wird stattfinden“. Gleichzeitig warnte er: „Ich hoffe, dass die Infrastruktur bereit sein wird. Andernfalls wird das Turnier nicht in Italien ausgetragen.“ Der UEFA-Präsident nahm dabei die Politik in die Pflicht und stellte die Frage nach Verantwortlichkeiten: „Vielleicht sollten sich die italienischen Politiker fragen, warum Italien eine der schlechtesten Fußball-Infrastrukturen Europas hat“, sagte der 58-Jährige.
Die Europameisterschaft 2032 ist als Co-Ausgabe für Italien und die Türkei vorgesehen; Ceferin bekräftigte, dass das Turnier geplant ist und stattfinden werde. Dennoch machte er klar, dass die Teilnahme Italiens an der Ausrichtung von konkreten Infrastrukturbedingungen abhängt.
Im Oktober muss Italien die fünf Stadien benennen, in denen 2032 Spiele ausgetragen werden sollen. Beworben haben sich elf Städte: Rom, Florenz, Bologna, Mailand, Genua, Bari, Neapel, Turin, Cagliari und Palermo.
Aktuell erfüllt nur das Stadion von Juventus Turin alle Anforderungen der UEFA für die EM 2032. Stadion-Neubauten oder Arenen, die saniert werden müssen, können der UEFA nur vorgeschlagen werden, wenn die Arbeiten bis März 2027 beginnen.
Die beiden Mailänder Spitzenklubs Inter und AC haben kürzlich das San Siro von der Stadt Mailand erworben und hoffen, bis 2031 eine neue Arena mit 71.500 Plätzen am selben Standort fertigzustellen. Der Verkauf des Grundstücks wird jedoch von der Mailänder Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Angebotsabsprachen untersucht.
Die lokalen Behörden in Rom haben der AS Roma grünes Licht für den Bau eines neuen Stadions im Osten von Italiens Hauptstadt gegeben, während das Stadio Artemio Franchi der Fiorentina saniert wird. Beide Projekte zählen zu den nötigen Maßnahmen, um die Infrastruktur bis zu den von der UEFA geforderten Fristen zu verbessern.
Im vergangenen Monat stellte zudem die Stadt Neapel ein Sanierungsprojekt mit einem Budget von 200 Millionen Euro für Napolis Stadio Diego Armando Maradona vor. Dieses sei laut Bürgermeister Gaetano Manfredi „unabhängig von 2032“ notwendig.









































