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·4 de marzo de 2026
Jahn setzt sich weiter von unten ab: "Herz auf dem Platz gelassen"

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Ohne ihren gesperrten Chefcoach läuft es für den SSV Jahn Regensburg derzeit sehr gut, durch den 2:1-Erfolg gegen die sonst so heimstarken Männer vom SC Verl wächst der Abstand auf die Abstiegsplätze weiter an. Im Fokus stand hinterher aber vor allem Doppeltorschütze Joel Eichinger, der sich mit seinem zweiten Treffer für das "Tor des Monats" bewirbt.
"Es ist glaube ich einfach nur Instinkt, und dann habe ich ihn gut getroffen", so beschrieb Jahn Regensburgs Joel Eichinger nach Spielschluss in Verl gegenüber "Magenta Sport" seinen zweiten Treffer, bei dem er sich den Ball im gegnerischen Strafraum mit dem Rücken zum Tor zunächst selbst hoch vorgelegt und dann mit einem astreinen Fallrückzieher versenkt hatte. Ein Traumtor, das den 24-Jährigen auf eine Nominierung zum "Tor des Monats" hoffen lässt. "Es ist immer schön bei so etwas dabei zu sein, also einfach mal schauen", so Eichinger, der in Ostwestfalen beim 2:1-Erfolg seines SSV Jahn gegen den SC Verl definitiv der Spieler des Spiels war.
Bereits das erste Tor ging nach einer tollen Einzelaktion auf Eichingers Kappe, bevor er mit seinem zweiten Streich das Stadion und auch seinen Co-Trainer Munier Raychouni staunen ließ: "Die beiden Tore waren natürlich wunderschön", so die Vertretung des gesperrten Cheftrainers Michael Wimmer, der nur von der Tribüne aus beobachten durfte, wie sein Team gegen die seit August daheim ungeschlagenen Verler die vollen drei Punkte einheimste und damit den Vorsprung auf die Abstiegszone auf mittlerweile elf Punkte ausbaute. Auch, wenn es hintenheraus nach dem Gegentreffer durch Jonas Arweiler noch einmal knifflig wurde.
"Es war das erwartet schwere Spiel. Verl war mit vielen Positionswechseln schwer zu greifen", so Raychouni, dem insbesondere die Einsatzfreude seiner Truppe sehr gefiel. "Wir mussten heute viel leiden, haben es als Mannschaft sehr gut gemacht. Wir haben das Herz auf dem Platz gelassen." Das sah auch der Doppeltorschütze so, der von einem "nicht unverdient gewonnenen" Spiel sprach. "Wir waren gut auf Verl eingestellt, wussten welchen Fußball sie spielen wollen. Es wird hinten raus natürlich nochmal eng, weil es gegen eine solche Mannschaft schwer ist, 90 Minuten nichts zu zulassen", so Eichinger, der aber auch davon sprach, in der Chancenverwertung "noch mehr Routine" bekommen zu wollen.
Der 24-Jährige geht dabei als bestes Beispiel voran, steht mittlerweile schon bei neun Saisontreffern und wird für die Oberpfälzer immer wichtiger. Die haben nun sieben Zähler aus den vergangenen drei Partien geholt und feiern einen Lauf, der am Samstagnachmittag (16.30) dann seine Fortsetzung finden soll. Allerdings kommt dann niemand geringeres als der Spitzenreiter aus Osnabrück ins Jahnstadion. Und die Niedersachsen dürften nun auch mitbekommen haben, dass für Eichinger vielleicht eine Sonderbewachung her muss.
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