Anfield Index
·16 de junio de 2026
James Pearce: Liverpool plant große Transfers erst später im Fenster

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·16 de junio de 2026

Die Liverpool-Anhänger müssen ihre Erwartungen in diesem Sommer womöglich neu justieren.
Jahrelang gab es den Wunsch nach frühem Handeln, entschlossenen Maßnahmen und Neuzugängen, bevor die Vorbereitung richtig Fahrt aufnimmt. In diesem Jahr fühlt es sich anders an. Laut James Pearce in The Athletic herrscht intern bei Liverpool die Auffassung, dass ein Großteil der wichtigen Geschäfte später stattfinden könnte, als es die Anhänger inzwischen gewohnt sind.
Dafür gibt es einen sehr guten Grund.
Die Weltmeisterschaft hat den Rhythmus des Marktes verändert.
Internationale Turniere verzerren Transferfenster immer.
Klubs werden zu zögerlichen Verkäufern, Spieler verschieben Entscheidungen und Bewertungen schwanken oft nach einer Handvoll herausragender Leistungen.
Liverpool muss sich gleichzeitig mit allen drei Hindernissen auseinandersetzen.
Auch Andoni Iraola will Zeit haben, den Kader, den er übernommen hat, zu bewerten, bevor er weitreichende Entscheidungen trifft.

Das wirkt vernünftig.
Ein neuer Trainer, der zu einem Klub kommt, der bereits mit den Abgängen von Mohamed Salah, Andy Robertson, Ibrahima Konate und Rhys Williams umgehen muss, kann es sich nicht leisten, überhastet teure Fehler zu machen.

Foto IMAGO
Liverpool braucht Klarheit, bevor es gewaltige Summen investiert.
Geduld könnte in diesem Sommer zur wertvollsten verfügbaren Ressource werden.
Eines ist vollkommen klar.
Liverpool braucht Angreifer.
Der Klub hat laut der Berichterstattung von The Athletic vom 4. Juni bereits Kontakt zu RB Leipzig wegen Yan Diomande aufgenommen, während auch der Flügelspieler Bradley Barcola von Paris Saint-Germain weiterhin geschätzt wird.
Diomandes Leistung bei der Weltmeisterschaft beim 1:0-Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador hat das Interesse in ganz Europa nur noch verstärkt.

Foto IMAGO
Das macht die Sache natürlich komplizierter.
Leipzig soll Berichten zufolge mehr als 130 Millionen Euro verlangen, um einen Verkauf überhaupt in Betracht zu ziehen.
Liverpools Bedarf ist offensichtlich. Salah ist weg, Hugo Ekitike erholt sich von einem Achillessehnenriss und die Zukunft von Federico Chiesa bleibt ungewiss.
Mindestens zwei offensive Neuzugänge erscheinen notwendig.
Die Ungewissheit endet dort nicht.
Auch das zentrale Mittelfeld und die Rechtsverteidiger-Position stehen zur Diskussion.
Curtis Jones ist in das letzte Jahr seines Vertrags gegangen, und das Interesse von Inter könnte sich noch konkretisieren, wobei Liverpool ihn auf rund 35 Millionen Pfund taxiert.

Foto: IMAGO
Unterdessen will Chiesa Gespräche mit Iraola führen, bevor er über seine eigene Zukunft entscheidet.
Auch Luca Stephenson befindet sich in Gesprächen über einen dauerhaften Abschied, wobei Bolton Wanderers derzeit im Rennen vorne liegt.
Andernorts hat Carter Pinnington einem Wechsel zu West Brom zugestimmt, wobei Liverpool leistungsbezogene Zusatzvereinbarungen und eine Weiterverkaufsklausel statt einer sofortigen Ablösesumme gesichert hat.
Dies ist ein Sommer ständiger Bewegung statt sofortiger Abschlüsse.
Eine Frage verschwindet einfach nicht.
Würde Liverpool seine Entscheidung in Bezug auf Salah nach dem Abgang von Arne Slot überdenken?
Die Antwort ist eindeutig.
Nein.
Alle Beteiligten waren der Meinung, dass der Zeitpunkt richtig war.
Salah leitete die Gespräche ein, die letztlich dazu führten, dass Liverpool bereits im März das letzte Jahr seines Vertrags faktisch beendete.
Dieses Kapitel ist beendet.

Foto @LFC auf X
Liverpool konzentriert sich nun vollständig auf das Leben nach seinem größten Torschützen der modernen Ära.
Die Anhänger könnten unruhig werden, wenn Neuzugänge nicht sofort eintreffen, aber dieses Transferfenster sollte ohnehin ungewöhnlich werden.
Weltmeisterschaften verändern Fußballkalender, verschieben Prioritäten und verlangsamen Entscheidungsprozesse.
Liverpool scheint bereit zu sein, diese Realität anzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen.
Die Liverpool-Anhänger werden in diesem Sommer wohl etwas Unangenehmes akzeptieren müssen.
Warten.
Es wird Nervosität geben, weil es in diesem Kader echte Lücken gibt. Der Verlust von Salah, Konate, Robertson und anderen in einem Sommer sorgt ganz natürlich für Besorgnis.
Die Fans werden sofort Antworten wollen.
Doch die Weltmeisterschaft verändert alles.
Die Spieler konzentrieren sich darauf, ihre Länder zu vertreten, und die Klubs wissen, dass die Preise nach nur einer herausragenden Leistung über Nacht steigen können. In so einem Umfeld bringt Panik nur sehr wenig.
Das größte Positive an diesem Bericht ist, dass Liverpool tatsächlich einen klaren Plan zu haben scheint.
Flügelstürmer haben Priorität. Das sollte die Anhänger beruhigen, denn Salah zu ersetzen muss jede Diskussion an der Anfield Road dominieren.
Außerdem ist es erfrischend ehrlich, dass Iraola die Gruppe zuerst bewerten möchte.
Liverpool-Anhänger haben Trainer oft dafür kritisiert, Spieler zu übernehmen, ohne vollständig zu verstehen, was sie einbringen können. Iraola die Chance zu geben, fundierte Entscheidungen zu treffen, wirkt vernünftig.
Die Herausforderung wird sein, geduldig zu bleiben.
Die Sozialen Medien werden unerträglich, wenn Rivalen Transfers abschließen, während Liverpool ruhig bleibt. Jeder Tag ohne Ankündigung wird Frust auslösen.
Die Fans müssen dieser Versuchung widerstehen.
Liverpool tritt unter einem neuen Trainer, in einem von der Weltmeisterschaft beeinflussten Sommer und nach dem Abgang eines der größten Spieler der Klubgeschichte in eine neue Ära ein.
Das sollte nie ein unkomplizierter Neuaufbau werden.
Wenn Liverpool das Transferfenster stärker beendet, als es es begonnen hat, werden die Anhänger schnell vergessen, ob diese Deals im Juni oder im August zustande kamen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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