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·6 de abril de 2026
Jan Thielmann als Rechtsverteidiger – es bleibt ein schwieriges Unterfangen

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Simon Bartsch
6 April, 2026
Gerade über die rechte Seite geriet die Kölner Defensive im Duell gegen Eintracht Frankfurt das ein oder andere Mal ins Schwimmen. Kein neues Phänomen der Geißböcke.
Jan Thielmann gegen Frankfurt (Foto: Neil Baynes / Getty Images)
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Ob Ayoube Amaimouni-Echghouyab dem Franzosen Arnaud Kalimuendo den Ball wirklich auflegen wollte, darf zumindest hinterfragt werden. Doch der Franzose nutze die Vorlage mit einem wunderbaren Abschluss zur Frankfurter 2:0-Führung und krönte damit seine insgesamt starke Leistung. Die Leistung war auch stark, weil der 24-Jährige zuvor mit Jan Thielmann im Grunde machen konnte, was er wollte. Immer wieder stieß der Franzose über die linke Seite durch und legte die Kugel dann zurück ins Zentrum. Doch entweder war noch ein Abwehrspieler wie Rav van den Berg dazwischen oder die Frankfurter Akteure vergaben leichtfertig wie unter anderem Hugo Larsson. Und nicht selten war auch Marvin Schwäbe zur Stelle.
Gerade in der ersten Halbzeit hatte der 23-jährige Kölner erhebliche Schwierigkeiten. Wohl auch, weil Thielmann dann doch wieder überraschend als rechter Verteidiger der Fünferkette auflief und nicht wie zunächst wie erwartet in vorderer Reihe. Neben Kalimuendo war auch Nathaniel Brown ein Unruhefaktor. „Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat“, so Chefcoach René Wagner. „Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben.“
Wagner wollte die Schwierigkeiten nicht an Personen festmachen. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die defensiven Probleme Thielmanns auf der rechten Schienenposition in der Fünferkette nicht neu sind. Schon in der vergangenen Saison spielte Thielmann oft auf der rechten Seite die Defensivposition, die bekanntlich die größte Baustelle der Aufstiegs-Mannschaft darstellte. Im vergangenen Winter hatte Thomas Kessler mit Jusuf Gazibegovic nachjustiert, aber auch der Bosnier konnte nicht alle Erwartungen erfüllen. Thielmann musste immer mal wieder aushelfen, überzeugte dabei aber eher selten. In der offensiveren Position fühlt sich das Kölner Eigengewächs offensichtlich deutlich wohler.
Nach dem Wechsel spielte der FC auf den Flügeln in der Defensive deutlich stabiler. „Wir standen in der zweiten Halbzeit dann echt gut“, sagte der Trainer. Die Tore fielen trotzdem. „Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter und wir sind in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore, kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein“, so Wagner weiter. Neben dem Punkt dürfte der Coach auch die Erkenntnis gewonnen haben, dass die rechte Verteidigerposition in der Fünferkette und Jan Thielmann ein schwieriges Unterfangen bleiben.
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