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·12 de marzo de 2026
„Jetzt kommen die Mannschaften auf Augenhöhe“ – Doch leichter wird es für den 1. FC Köln damit nicht

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Simon Bartsch
12 März, 2026
Die kommenden Wochen erwarten den FC sicherlich keine leichten Aufgaben. Denn die „Mannschaften auf Augenhöhe“ scheinen ihre Form oft gefunden zu haben. Mit einem Sieg am Samstag könnten sich die Hamburger wohl sogar schon aus dem Abstiegskampf verabschieden.

Florian Kainz jubelt nach seinem Freistoßtor gegen den HSV (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Auch nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge hat man beim FC die Hoffnung auf die Wende natürlich noch nicht verloren. Sicherlich auch, weil sich die jüngsten Gegner mit Dortmund, Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim wie eine künftige Delegation des europäischen Wettbewerbs liest und Augsburg nun mal als eine der formstärksten Mannschaften in das letzte Saisondrittel gestartet ist. Und so werden die Kölner Spieler nicht müde zu betonen, dass es eben nun drauf ankomme. „Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen“, sagte Marvin Schwäbe am Samstag und am Mittwoch nach der Trainingseinheit erklärte Jakub Kaminski ebenso, dass „jetzt die wichtigen Spiele“ kämen und man nun „Punkte sammeln“ müsse.
Nach dem schweren Programm in den vergangenen Wochen stimmt die Aussage zumindest auf dem Papier. Tatsächlich stehen nun bis zu der Begegnung gegen Leverkusen Ende April in fünf Spielen vier Kontrahenten auf dem Programm, die man getrost als direkte Konkurrenz bezeichnen kann. Der FC spielt zu Hause gegen Gladbach und Bremen und muss gleich zwei Mal nach Hamburg. Am Samstag zu den Rothosen, am 30. Spieltag ans Millerntor. Zudem geht es auch noch nach Frankfurt zur Eintracht. Es ist in der Tat die Phase der Rückrunde, in der die Kölner wohl den meisten Boden gut machen können. Lukas Kwasniok sprach zuletzt davon, dass er sich durchaus vorstellen könne, mal eine Serie mit einigen Siegen hinzulegen. Zumindest nach den Namen wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt. Und den Anfang gilt es dann gegen den HSV am Samstagabend im achten Topspiel dieser Saison hinzulegen.
Doch der Eindruck täuscht. Denn ein Selbstläufer wird wohl keine der kommenden Begegnungen. Bremen hat die letzten beiden Spiele unter dem neuen Trainer bekanntlich gewonnen, befindet sich im Aufwind. Das Derby hat ohnehin seine eigenen Gesetze. Und die beiden Nordlichter, der HSV und St. Pauli, haben aus den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte eingesammelt, belegen in der Formtabelle die Plätze vier und fünf – punktgleich mit Borussia Dortmund. Gerade der kommende Gegner könnte eine besonders große Herausforderung bedeuten. Der HSV hat nach dem durchwachsenen Saisonauftakt die Kurve bekommen. Von den vergangenen sieben Begegnungen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verloren die Rothosen keins – die letzte Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten gab es im Hinspiel in Köln.
Seit dem ist viel passiert bei den Hanseaten. Und der Erfolgskurs hat sich längst auch in der Tabelle niedergeschlagen. Die Hamburger kommen mittlerweile auf 29 Punkte. Mit einem Sieg am Samstagabend dürfte sich der HSV wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Der Vorsprung auf den FC betrüge dann acht Zähler. Es wäre nach dem FC Augsburg wohl das nächste Team, das man sich lange nicht vor den Kölnern hatte vorstellen können, nun aber beste Chancen auf den Klassenerhalt hat. Auch der 4:1-Erfolg aus dem Hinspiel gibt sicherlich keine Tendenz. Denn der FC profitierte in der Partie auch von der ein oder anderen VAR-Entscheidung. Damit hatten die Geißböcke in der vergangenen Woche bekanntlich kein Glück.
Da es noch zwei weitere direkte Duelle der Keller-Kinder gibt, wird es am Wochenende durchaus deutliche Veränderungen in der Tabelle geben können.
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