Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“ | OneFootball

Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballnationalmannschaft.net

Fussballnationalmannschaft.net

·19 de marzo de 2026

Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“

Imagen del artículo:Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“

Nagelsmann konkretisiert WM-Plan: Klare Aussagen in der DFB-Pressekonferenz

Bei der heutigen DFB-Pressekonferenz hat Julian Nagelsmann erstmals konkret skizziert, wie der Weg zur WM 2026 aussehen soll. Vor den Länderspielen gegen die Schweiz und Ghana wurde deutlich: Der Bundestrainer hat einen klaren Kern im Kopf – lässt aber bewusst noch Raum für Bewegung im Kader. Seine zentrale Botschaft: „Das ist noch keine WM-Nominierung“, aber viele Entscheidungen zeichnen sich bereits ab.

Imagen del artículo:Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“

DFB Kader 2026 & Länderspiele: Bundestrainer Nagelsmann nominiert den DFB-Kader


OneFootball Videos


Klarer Kern – aber noch kein endgültiger WM-Kader

Nagelsmann betonte mehrfach, dass der aktuelle Kader bereits viele Parallelen zur möglichen WM-Auswahl hat. Gleichzeitig stellte er klar: „Es ist eine gute Mischung aus dem großen Kern und frischen neuen Kräften.“

Die Idee dahinter ist nachvollziehbar. Ein eingespieltes Gerüst soll Stabilität geben, während einzelne Spieler die Chance erhalten, sich noch aufzudrängen. Interessant: Einige etablierte Kräfte fehlen bewusst, weil das Trainerteam bereits weiß, was sie leisten können. Stattdessen rücken neue Optionen in den Fokus.

Keine Experimente mehr – aber mehr Variabilität

Eine klare Ansage aus der Pressekonferenz: „Experimente werden wir nicht mehr machen.“ Nagelsmann sieht die Grundstruktur der Mannschaft als gefestigt an – sowohl defensiv als auch offensiv.

Aber: Komplett starr soll das Spiel nicht werden. Der Bundestrainer sprach davon, künftig einen „Mix“ einzubauen, um auf unterschiedliche Gegner reagieren zu können. Heißt konkret: gleiche Basis, aber mehrere taktische Lösungen. Gerade im Turnier könne das entscheidend sein, wenn sich Gegner auf den ersten Plan einstellen.

Bayern-Block als mentaler Anker

Auch ein bekanntes Thema sprach Nagelsmann offen an. Spieler vom FC Bayern sollen weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Seine Begründung: „Die Bayern verkörpern gerade eine großartige Mentalität und sind gierig, jedes Spiel gewinnen zu wollen.“

Dieser „Block-Gedanke“ ist kein Zufall. Eingespielte Strukturen und ein gemeinsames Mindset sollen auf die Nationalmannschaft übertragen werden. Für Nagelsmann ein wichtiger Faktor, um in einem kurzen Turnier schnell zu funktionieren.

Imagen del artículo:Julian Nagelsmann auf DFB.de: „Das ist noch keine WM-Nominierung“

Fußball heute Nationalmannschaft: Bundestrainer Nagelsmann benennt seinen DFB-KAder

Konkurrenzkampf: Klare Worte zu einzelnen Spielern

In der Pressekonferenz wurde Nagelsmann auch bei Personalfragen konkret. Zu Angelo Stiller sagte er offen, dass aktuell Aleksandar Pavlovic „einen Tick vorne“ sei – eine klare Momentaufnahme im engen Konkurrenzkampf.

Auch bei den Offensivspielern zog er eine klare Linie: Von den Konterspielern wie Kevin Schade, Karim Adeyemi oder Maximilian Beier werden „maximal ein oder zwei“ zur WM fahren. Bedeutet: direkte Konkurrenz um wenige Plätze.

Leon Goretzka bekam ebenfalls eine klare Ansage. Nagelsmann stellte klar: „Er hat keinen Freifahrtschein.“ Gleichzeitig hob er dessen Stärke hervor, wenn „Wucht“ und Präsenz im Strafraum gebraucht werden.

Bei Deniz Undav zeigte sich, wie wichtig Entwicklung ist. Nach einem klaren Feedback im Winter habe er „genau das umgesetzt“ – und sich damit zurück in den Kader gespielt.

Umgang mit Verletzungen und Perspektivspielern

Auch zur Personalsituation äußerte sich Nagelsmann deutlich. Jamal Musiala fällt aktuell aus, nachdem er „eine kleine Reaktion im Gelenk“ gezeigt hat. Der Bundestrainer stellte klar, dass man kein Risiko eingehen wolle – mit Blick auf die WM.

Gleichzeitig rücken junge Spieler in den Fokus. Lennart Karl soll „ohne Vorbelastung“ aufspielen und seine Stärken zeigen. Bei Torwart Jonas Urbig lobte Nagelsmann vor allem dessen „psychische Stabilität“ und seine Entwicklung.

Sein genereller Ansatz wurde ebenfalls deutlich: Die Tür bleibt für alle offen. „Für niemanden ist der Zug abgefahren“, sagte Nagelsmann – eine klare Botschaft an alle Nationalspieler im erweiterten Kreis.

Ver detalles de la publicación