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·30 de marzo de 2026
Julian Nagelsmann öffnet die WM-Tür: Auch für Said El Mala?

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Simon Bartsch
30 März, 2026
Noch vor wenigen Wochen hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann angedeutet, dass der aktuelle Testspiel-Kader schon viel von dem WM-Team haben werde. Ausnahmen könnte es geben. Nun sprach Nagelsmann davon, dass die Tür ohnehin noch nicht verschlossen sei. Darf Said El Mala also doch weiter hoffen?

Springt Said El Mala noch auf den WM-Zug auf? (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
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Rund um das Geißbockheim dürfte wohl noch voll und ganz auf den Klassenerhalt gerichtet sein, wenn in gut sechs Wochen der Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und in Mexiko bekannt gegeben wird. Doch mit mindestens einem Ohr werden auch die FC-Fans den Ausführungen des Bundestrainers dann folgen, denn es besteht offenbar nach wie vor die Chance, dass zum ersten Mal seit Jonas Hector wieder ein Kölner Profi das DFB-Trikot bei einem größeren Turnier überstreift. Zumindest lassen sich die Worte von Nagelsmann am Sonntag auf der PK vor dem Testspiel gegen Ghana heute Abend deuten. „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen“, sagte der Coach.
Vor allem Leroy Sané muss genau das wohl in den kommenden Spielen mit der DFB-Elf und dann im Verein tun. Der Offensivspieler war gegen die Schweiz auf der rechten Seite zum Einsatz gekommen und hatte im Gegensatz zu seinem Pendant auf links Florian Wirtz keine Akzente setzen können. Nagelsmann wurde noch präziser: „Gerade bei den Offensivpositionen habe ich ja gesagt, dass es Entscheidungen gibt, die ein Momentum betreffen, was den Kader angeht. Nicht für die erste Elf, aber für den Kader“, so der 38-Jährige. Ist die Tür also auch für Said El Mala offen? Natürlich hat auch der Kölner noch immer die Chance, sich beim FC mit weiteren Toren und guten Leistungen zu empfehlen und damit auf den WM-Zug aufzuspringen. Zumal der Bundestrainer Eins-gegen-eins-Spieler bräuchte.
Nur sprach der Bundestrainer von einer Schwachstelle auf der rechten Seite und dass es gerade „fußverkehrte“ Außenspieler nicht „wie Hülle und Fülle“ gäbe. Zwar spielt El Mala als gelernter Rechtsfuß (mittlerweile eigentlich beidfüßig) meist „fußverkehrt“, aber eben auf der linken Seite. Und dort überzeugte nun mal im vergangenen Länderspiel Florian Wirtz. In der Regel ist Serge Gnabry auf der linken Seite gesetzt. Mit Chris Führich nominierte der Bundestrainer zudem einen aktuell performenden Linksaußen nach. Auf der rechten Seite dürfte ein genesener Jamie Leweling auch zunächst die Nase vorne haben. „Allzu viele Spieler, die auf der rechten Seite das Eins-gegen-eins gewinnen haben wir nicht. Lenny (Lennart Karl, Anm. d. Red.) hat das jetzt ganz gut gemacht“, so Nagelsmann weiter. „Wir haben den Jamie, der das fußverkehrt machen kann. Wir haben den Chris, der das auf rechts spielen kann.“
Man werde in zwei Monaten es so bewerten, dass die beste Entscheidung getroffen werde. Diskutiert werden wohl trotzdem werden, sagte Nagelsmann. Möglicherweise dann auch in Köln – so oder so.









































