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·7 de junio de 2026
Kane rettet England: Three Lions quälen sich im Test gegen Neuseeland

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·7 de junio de 2026

Englands Nationalmannschaft hat im vorletzten WM-Test nur mit Mühe einen Sieg eingefahren. Gegen Neuseeland reichte es in Tampa/Florida lediglich zu einem knappen 1:0 – und wieder einmal war Harry Kane der entscheidende Mann.
Blasser Auftritt, Kane trifft kurz vor der Pause
Gegen den WM-Teilnehmer aus Neuseeland tat sich die Mannschaft von Thomas Tuchel lange schwer. Die Three Lions fanden kaum Tempo in ihrem Spiel, Chancen blieben Mangelware. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff brach Harry Kane den Bann: Der Stürmer des FC Bayern München verwertete eine Hereingabe per wuchtigem Kopfball zur 1:0-Führung in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Nach der Pause wechselte Tuchel nahezu die komplette Elf durch und gönnte seinem Kapitän eine Pause, Kane blieb in der Kabine. Die runderneuerte Mannschaft brachte den knappen Vorsprung zwar über die Zeit, ohne jedoch zu überzeugen. Ein zweiter Treffer gelang nicht, Neuseeland blieb bis zum Schluss im Spiel und hätte mit etwas mehr Konsequenz sogar für eine Überraschung sorgen können.
Personell setzte Thomas Tuchel klar auf Belastungssteuerung. Auf mehrere Arsenal-Profis, die erst vor einer Woche das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain verloren hatten, verzichtete der Nationaltrainer komplett. Weder Declan Rice noch Eberechi Eze, Bukayo Saka oder Noni Madueke kamen zum Einsatz.
Der Fokus lag sichtbar darauf, Alternativen zu testen und dem erweiterten Kader Einsatzzeit zu geben. Die Kehrseite dieser Rotationspolitik: Eingespieltheit und Automatismen fehlten, was sich in einem zähen Auftritt und vielen Ungenauigkeiten im letzten Drittel widerspiegelte.
Der letzte Härtetest vor der Weltmeisterschaft steht bereits in wenigen Tagen an. Am Mittwoch trifft England in seiner Generalprobe auf Costa Rica. Dort dürfte Tuchel seine Formation stärker an die voraussichtliche WM-Startelf annähern und den Rhythmus für das Turnier schärfen.
In der WM-Gruppe L wartet ein anspruchsvolles Programm: Zum Auftakt geht es am 17. Juni gegen Kroatien, es folgen die Duelle mit Ghana am 23. Juni und Panama am 27. Juni. Spätestens dann wird England deutlich mehr Konstanz und Durchschlagskraft benötigen als im mühevollen 1:0 gegen Neuseeland – auch wenn Harry Kane einmal mehr gezeigt hat, dass auf ihn im entscheidenden Moment Verlass ist.







































