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Selina Eckstein·26 de marzo de 2026
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Selina Eckstein·26 de marzo de 2026
Könnte der nächste Youngster dem DFB den Rücken kehren? Bei Mio Backhaus ist es zumindest nicht ausgeschlossen. Der Keeper könnte sowohl für Deutschland als auch für Japan spielen. Seit Jahren buhlt der japanische Verband deshalb um den Werder-Torhüter.
Nationaltrainer Hajime Moriyasu besuchte ihn schon als 17-Jährigen in Bremen, berichtetet Backhaus in einem Interview mit '11Freunde'. Der Coach erzählte ihm, dass er ihn in absehbarer Zeit in der A-Nationalmannschaft sehen würde.
"Ich habe zu diesem Zeitpunkt bei den Profis (von Werder; Anm. d. Red.) noch gar keine Rolle gespielt", sagt Backhaus. Es habe ihn beeindruckt, dass der Nationaltrainer trotzdem den Weg auf sich genommen habe, um mit ihm zu sprechen.
Allerdings hat er sich bislang noch nicht entschieden und will das auch nicht von der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko abhängig machen. Weil beides schöne Länder seien, habe er "das Gefühl, dass ich mich nur falsch entscheiden kann."

Für die aktuelle Länderspielpause wurde der Keeper in die deutsche U21 Nationalmannschaft nominiert. Das Team von Antonio Di Salvo trifft in der EM-Qualifikation auf Nordirland und Griechenland. Vor der U21 hatte Backhaus seit der U15 die U-Nationalmannschaften in Deutschland durchlaufen. Weil sie ihn gut gefördert hatten, habe er ein gutes Verhältnis zum DFB, erklärt er.
"Wenn ich mich jetzt gegen den DFB und für Japan entscheiden würde, dann beträfe das ja gefühlt 100 Menschen, die sich in all den Jahren liebevoll und großartig um mich gekümmert haben. Ich überlege schon, ob sie dann denken würden: Wofür haben wir das eigentlich gemacht?", führte der 21-Jährige seinen Zwiespalt aus.
Mit Nagelsmann habe er sich bislang nicht getroffen, für ihn stehe aktuell aber die U21 im Fokus, weil er für dieses Team nominiert wurde. "Man hat bei Spielern wie Noah Atubolu gesehen, dass es schnell gehen kann. Und solange ich für die U21 nominiert werde, mache ich mir keinen großen Kopf, keinen Druck", sagte Backhaus abschließend.
📸 Stuart Franklin - 2026 Getty Images









































