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·6 de enero de 2026

Karls brisante Real-Aussage: Matthäus mit klarer Meinung

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"Natürlich ist Bayern ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein." Worte von Lennart Karl, die eine mediale Flutwelle auslösten.

Viele Fans forderten, den 17-Jährigen sofort zu verkaufen, andere zeigten auf Social Media offen ihren Hass auf Karl. Das ging anscheinend jetzt soweit, dass der Shootingstar die Kommentarfunktion auf seinem Instagram-Profil deaktiviert hat.


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Es war klar, dass die Aussagen hohe Wellen schlagen. Dennoch sollte man sie nicht zu hoch hängen, meint Sky-Experte Lothar Matthäus in seiner Kolumne. Vielmehr nimmt er Karl in Schutz und lobt ihn sogar für seine Worte.

"Man kann nicht sagen 'Ich bleibe mein Leben lang bei Bayern München' wie ein Thomas Müller – das ist einzigartig."- Lothar Matthäus (Sky)

"Ich finde es gut, wenn jemand auch schon mit 17 Selbstvertrauen hat. Sich die Ziele zu setzen, hat auch gar nichts mit Überheblichkeit zu tun. Ich finde es ehrlich, aber nicht überheblich und nicht arrogant", schreibt Matthäus und ergänzt: "Real Madrid hat eben so einen Mythos. Bayern München steht ähnlich auf einer Stelle, aber häufig will man auch mal im Leben etwas Neues ausprobieren."

Die große Erwartungshaltung der Fans, dass Karl seine komplette Karriere bei den Münchnern verbringt, kann der Rekord-Nationalspieler nicht nachvollziehen: "Man kann nicht sagen 'Ich bleibe mein Leben lang bei Bayern München' wie ein Thomas Müller – das ist einzigartig. Im Endeffekt hat jeder mal ein Ziel. Auch Robert Lewandowski ist nach Barcelona gegangen und hat einfach mal eine Luftveränderung, eine neue Erfahrung gewählt."

Geld sei dabei gar nicht der treibende Faktor, sondern einfach eine neue Herausforderung, "um sich wieder aufzufrischen". Es sei "normal, einen Traum zu haben", wie es bei Karl der Fall sei. "Auch ein Florian Wirtz hat beispielsweise die Herausforderung in Liverpool gesucht, um in seinem Leben und auch persönlich einen nächsten Schritt zu gehen. Er hätte es sich auch in Leverkusen gemütlich machen können", betont Matthäus.

Nur ein Junge mit einem Traum?

"Karl sieht aber einfach, dass was möglich ist. Es geht hier nicht allein um das Sportliche. Es geht vielleicht auch mal um eine neue, andere und bessere Lebensqualität, besseres Wetter, einen noch größeren Verein auf der Welt."- Lothar Matthäus (Sky)

Deshalb findet er die Aussage Karls auch überhaupt nicht schlimm. Vielmehr könnte am Ende auch der FC Bayern davon profitieren, meint er. "Er weiß, dass er überragend bei Bayern München performen muss, um überhaupt bei Real Madrid auf dem Zettel zu stehen", erklärt der Weltmeister von 1990.

Karl habe schließlich nicht nicht gesagt, dass er in den nächsten zwei Jahren bei Real spielen will, führt Matthäus aus. "Es ist sein Traum. Träume können in Erfüllung gehen, aber dafür muss man auch arbeiten und davon würde auch der FC Bayern profitieren. Wenn Karl so gut wird, dass Real Madrid mit ihm verhandelt, muss er erst einmal Außergewöhnliches bei einem anderen Verein leisten", weiß auch der Sky-Experte.

"Träume werden irgendwann einfach größer", schreibt Matthäus weiter: "Karl sieht aber einfach, dass was möglich ist. Es geht hier nicht allein um das Sportliche. Es geht vielleicht auch mal um eine neue, andere und bessere Lebensqualität, besseres Wetter, einen noch größeren Verein auf der Welt. Und häufig hat man gesehen, dass auch die Weltfußballer nicht aus der Bundesliga kommen, sondern eher aus einer Liga, die weltweit mehr Aufmerksamkeit bekommt."

Matthäus' klare Botschaft lautet also: Hängt die Aussagen nicht zu sehr an die große Glocke. Karl ist gerade erst 17 Jahre alt und hat im besten Fall noch 20 Jahre Karriere vor sich – und dadurch auch noch viele Spiele für Bayern, wenn er wirklich einmal zu Real wechseln will.

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