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·24 de febrero de 2026
Kein organisierter Support in Bergamo - BVB empört

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Die organisierte Fanszene von Borussia Dortmund verzichtet auf das Champions-League-Rückspiel bei Atalanta. Grund sind Ausreiseverbote und Kontrollen an deutschen Flughäfen.
Die organisierten Fans des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund verzichten am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) auf den Besuch des Play-off-Rückspiels in der Champions League bei Atalanta Bergamo. Das gab das Bündnis Südtribüne Dortmund am Dienstag bekannt und nannte als Begründung Repressalien, die "in fast 16 Jahren ununterbrochener Europapokal-Präsenz ein Novum für uns darstellen".
BVB-Geschäftsführer Lars Ricken kritisierte vor dem Abflug die Behörden. "Die Verhältnismäßigkeit passt nicht", sagte er und nannte die Maßnahmen "willkürlich. Wir haben wenig Verständnis dafür. Das haben unsere Fans nicht verdient."
An deutschen Flughäfen sollen laut Mitteilung des Fan-Zusammenschlusses "bis zu 300 Anhänger (...) aus fadenscheinigen Gründen an dem Besuch des Spiels gehindert werden. Daraus folgte für viele Fans ein regelrechter Spießrutenlauf, der sowohl am Flugsteig als auch im Flugzeug und in ausgiebigen Kontrollen und/oder weiteren Ausreiseverboten samt Meldeauflagen endete." Fans, die sich bereits in Italien aufhielten, seien in ihren Unterkünften zudem von der italienischen Polizei aufgesucht worden.
Der BVB teilte am Nachmittag mit, er sei über die Maßnahmen im Vorfeld nicht informiert worden. Auch seien der Borussia keine "detaillierteren Hintergründe" zu den "in keiner Weise nachvollziehbaren" Aktionen bekannt. Über deren "Reichweite und Dimension" sei der Verein "mehr als überrascht", sie stellten "in dieser Form und Intensität" ein Novum dar. Dass dieses "zweifelhafte Verhalten der Behörden" zu einem Fernbleiben eines Teiles der Anhängerschaft führe, bedauere man "ausdrücklich".









































