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·23 de abril de 2026

Keine Chance für den 1. FC Köln? Das sind Mutmacher vor dem Bayer-Duell

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Keine Chance für den 1. FC Köln? Das sind Mutmacher vor dem Bayer-Duell

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Hendrik Broschart

23 April, 2026

Unter René Wagner ungeschlagen, aber noch nicht überzeugt: Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt und empfängt am Samstag mit Bayer 04 Leverkusen die Werkself, die nach dem Aus im Pokal unter Ergebnisdruck steht. Vor dem Aufeinandertreffen kann beim 1. FC Köln aus mehreren Gründen mit Zuversicht das kommende Wochenende erwarten: Das kann den Geißböcken gegen Leverkusen Mut machen

Unter René Wagner ungeschlagen, aber noch nicht überzeugt: Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt und empfängt am Samstag Bayer 04 Leverkusen. Eine Werkself unter Druck, im Umbau, und mit einer Bank, die gegen Kölns Joker-Maschine überraschend schlecht aussieht.

Kann der 1. FC Köln die Hinspiel-Pleite gegen Leverkusen wettmachen? (Photo by Lars Baron/Getty Images)

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Nach dem vergangenen Spieltag, an dem die Geißböcke einen glücklichen Punkt vom Millerntor entführen konnten, ist die Gefühlslage am Geißbockheim zwiespältig. Zwar blieb man auch im dritten Spiel unter René Wagner ungeschlagen, doch das Gastspiel auf St. Pauli ließ Zweifel am weiteren Verlauf des Abstiegskampfs aufkommen. Gegen die Kiezkicker, die mit weitem Abstand die ungefährlichste Offensive der Liga haben, ließ die Wagner-Elf erstaunlich viele Chancen zu und tat sich in der Ideenfindung nach vorne schwer. Sie konnte nur durch einen umstrittenen Elfmeter ausgleichen.

Der Auftritt vom Freitag, der eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt hätte bedeuten können, mutierte zu einer großen Ungewissheit für die übrigen Aufgaben der Domstädter – insbesondere vor dem Hintergrund, dass am kommenden Wochenende kein Konkurrent aus dem Tabellenkeller in Müngersdorf zu Besuch kommt, sondern eine Mannschaft, die sich die Champions League als großes Saisonziel ausgemacht hat. Und dennoch gibt es da so einiges, was Wagner vor dem Duell mit Kasper Hjulmands Leverkusenern Mut machen dürfte.

Umbruch, Inkonstanz und Gerüchte- Leverkusen in der Krise

Nach einem umfassenden Kaderumbau im Sommer – Sportdirektor Simon Rolfes wickelte insgesamt 34 Transfergeschäfte ab – tut sich Bayer schwer, die für einen Spitzenclub angemessene Kontinuität im Ligaalltag auf den Rasen zu bringen. Insbesondere, da mit Florian Wirtz, Jonathan Tah und Jeremie Frimpong absolute Leistungsträger den Verein verließen und Neuzugängen wie Malik Tillmann oder Eliesse Ben-Seghir aus diversen Gründen bislang die entstandenen Lücken nicht füllen können. In einem Umfeld andauernden Umbruchs ist es nicht allerdings nicht überraschend, dass die neu zusammengestellte Bayer-Elf zeitweise auch gegen auf dem Papier schwächere Mannschaften Punkte liegen ließ.

So ließ Leverkusen bereits 19 Zähler in Spielen gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte liegen. Am vergangenen Spieltag verlor die Werkself im eigenen Stadion gegen den FC Augsburg mit 1:2, was die Instabilität der Mannschaft unterstreicht und die Kritiker des dänischen Trainers stärkt, der seit seiner Übernahme kurz nach Saisonbeginn auf eine bisher durchwachsene Spielzeit im Rheinland zurückblickt. Immer wieder wird darüber spekuliert, ob seine Zeit in Leverkusen spätestens im Sommer enden werde. Einige Medien berichten bereits über mögliche Nachfolgekandidaten. An vorderster Stelle wird dabei Fabian Hürzeler genannt, der beim FC St. Pauli bekannt wurde und derzeit beim Premier-League-Club Brighton & Hove Albion tätig ist.

Machen Joker den Unterschied?

Neben den anhaltenden Nebengeräuschen könnte es für den 1. FC Köln von Vorteil sein, dass Leverkusen am Mittwoch gegen den gerade gekürten Meister aus München antreten musste. Leverkusen bleibt nur zwei Tage, um sich auf das intensive Duell in Köln vorzubereiten. Trotz aller Möglichkeiten zur schnellen Regeneration und Belastungssteuerung ist man am Geißbockheim über dieser Doppelbelastung der Gegner sicherlich erfreut. Denn der FC hat sich bekanntlich als eine Mannschaft einen Namen gemacht, die insbesondere spät im Spiel durchschlagende Torgefahr entwickeln kann.

Denn beim 1:1 gegen den FC St. Pauli holte der 1. FC Köln in dieser Saison zum zehnten Mal nach einem Rückstand einen Punkt (ein Sieg, neun Unentschieden). Das ist nach dem FC Bayern der Bundesliga-Bestwert. Dass die Kölner so oft nach einem Rückstand punkten konnten, liegt unter anderem an den Einwechselspielern. Luca Waldschmidt erzielte in St. Pauli das zwölfte Kölner Joker-Tor dieser Bundesliga-Saison und stellte damit bereits jetzt einen neuen Vereinsrekord der Geißböcke auf. Der Aufsteiger kommt damit auf fast doppelt so viele Treffer durch Einwechselspieler wie das Spitzenteam Bayer Leverkusen (7), dessen Bank vermutlich besser besetzt ist.

Niederlage in Augsburg und Pokalaus: Bayer muss in der Liga liefern

Wenn Leverkusen am Samstag um 15:30 Uhr im RheinEnergie Stadion aufschlägt (abrufbar im Liveticker via come-on-fc.com), sollte man aus den genannten Gründen nicht in Versuchung geraten zu glauben, der 1. FC Köln habe ein leichtes Spiel vor der Brust. Die Niederlage gegen Augsburg am vergangenen Spieltag war umso bitterer, da die Werkself nach zuvor sieben ungeschlagenen Bundesliga-Partien einen neuen ligaweiten Saisonrekord an Torschüssen aufstellte und die Partie eigentlich hätte gewinnen müssen. Dazu gewann Bayer die vergangenen vier Pflichtspiele gegen Köln. Nach dem Pokalaus bleibt der Hjulmand-Elf nur noch die Möglichkeit, sich über eine Top-Vier-Platzierung in der Ligatabelle für die Champions League zu qualifizieren. Vor dem Nachbarschaftsduell sind die Domstädter also gewarnt, haben aber gleichzeitig das eine oder andere Ass im Ärmel.


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