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·8 de abril de 2026
Keine Chance unter Riera? Der vergessene Winter-Neuzugang der Eintracht

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·8 de abril de 2026

Der Name Keita Kosugi dürfte nur sehr wenigen Fußballfans in Deutschland bekannt vorkommen. Und selbst viele Anhänger der Frankfurter Eintracht dürften erstmal überlegen müssen, wer der 20 Jahre alte Japaner tatsächlich ist.
Und das, obwohl die SGE den Linksverteidiger erst zum Jahreswechsel aus Schweden von Djurgårdens IF verpflichtet hat – für immerhin bis zu 6,5 Millionen Euro Ablöse. Eintracht-Insider Christopher Michel spricht von einem Sockelbetrag in Höhe von vier Millionen Euro."Er hat seine Qualitäten sowohl als Stammspieler in der schwedischen Liga als auch im Europapokal bereits unter Beweis gestellt und verfügt über großes Entwicklungspotenzial", frohlockte SGE-Sportdirektor Timmo Hardung bei der Transfer-Verkündung Mitte Dezember.
Mit Djurgården war Kosugi in der Conference League überraschend bis ins Halbfinale vorgestoßen. In der schwedischen Liga zählte der zweifache U23-Nationalspieler Japans zu den besten Linksverteidigern. Immerhin fünf Tore und sieben Vorlagen in 62 Partien für Djurgården zeugen von einer gewissen Offensiv-Qualität.
Ein Winter-Transfer machte für die Eintracht auch durchaus Sinn. Aus zwei Gründen: Zum einen schwamm Kosugi noch weitestgehenst unter dem Radar und war somit noch recht günstig zu bekommen. Sein geschätzter Marktwert liegt immerhin bei sechs Millionen Euro. Zum anderen dürfte der Winter-Deal durchaus ein Vorgriff auf den wahrscheinlichen Sommer-Abgang von Nathaniel Brown gewesen sein.Der Plan von Sportvorstand Markus Krösche war sicher, Kosugi langsam aufzubauen, um früher oder später eine gute Option als Brown-Nachfolger zu sein. Der Japaner selbst sagte bei seiner Ankunft: "Brown ist natürlich einen Schritt weiter als ich, hoffentlich kann ich auf sein Niveau kommen. Dafür arbeite ich täglich hart an mir. Ich denke, zu meinen Stärken zählt mein linker Fuß. Verbessern kann ich mich taktisch und defensiv."
Laut Michel und Absolut Fussball fällt Kosugi bei den Eintracht-Verantwortlichen durchaus mit seinem Arbeitseifer und Einsatz im Training positiv auf. Nur offenbar bei Trainer Albert Riera nicht. Denn unter dem Spanier stand Kosugi zuletzt fünfmal in Folge gar nicht erst im Spieltagskader. Auch zuvor unter Dino Toppmöller kam der Japaner noch nicht zu seinem SGE-Debüt. Immerhin saß er da aber noch regelmäßig auf der Bank.
Die völlige Missachtung des Winter-Neuzugangs soll intern durchaus für Verwunderung sorgen. Neben seinen "intensiven Trainingsleistungen" soll Kasugi auch mit einer "hohen Flankenqualität" auffallen. Entsprechend dürfte vor allem bei Krösche und Hardung der Frust über die Chancenlosigkeit ihres Transfers unter Riera steigen.Nicht der erste und einzige Reibungspunkt in der Beziehung zwischen Riera und der Eintracht...
Zeit für den Durchbruch in Frankfurt bleibt Kosugi derweil noch. Sein Vertrag ist bis Sommer 2031 gültig. Sollte sich seine Situation unter Riera aber auch über den Sommer hinaus und selbst bei einem Brown-Abschied nicht ändern, ist eine vorzeitige Trennung unvermeidlich.
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