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·3 de mayo de 2026
"Keine einfache Situation": FCK fehlen weiter Mittel und Wege

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Der 1. FC Kaiserslautern schleppt sich weiterhin desolat durch die Endphase der Saison. Beim 0:1 in Dresden war zumindest der Einsatzwille wieder etwas deutlicher zu spüren, doch die dritte Niederlage in Folge konnten die Roten Teufel dadurch nicht verhindern. Cheftrainer Torsten Lieberknecht suchte nach Erklärungen.
In Kaiserslautern ist die Luft längst raus. Zum dritten Mal in Folge verloren die Roten Teufel gegen einen Abstiegskandidaten, weil die Mannschaften aus dem Tabellenkeller schlichtweg mehr Einsatz zeigten. So auch wieder Dynamo Dresden im Heimspiel gegen die Lautrer, die zumindest wieder etwas mehr Willen zeigten. "Vorne hat uns sicherlich die Durchschlagskraft gefehlt, aber Mut und Entschlossenheit kann man den Jungs heute nicht absprechen. Wir haben definitiv alles reingehauen", fand Torhüter Julian Krahl. "Dass die Fans trotzdem unzufrieden sind nach der dritten Niederlage am Stück und einer Anreise quer durch Deutschland, das kann ich vollkommen verstehen."
Der 26-jährige Schlussmann vertraute darauf, dass die Fans die Bereitschaft der Mannschaft gesehen haben. "Deshalb war die Reaktion vor der Kurve auch eine andere als letzte Woche gegen Braunschweig", blieb Krahl zuversichtlich. Cheftrainer Torsten Lieberknecht wählte indes die Durchhalteparole. "Ein Thema war heute, dass wir gegen eine Mannschaft bestehen wollten, die im Abstiegskampf alles in die Waagschale werfen wird. Und da mache ich meinen Jungs wirklich keinen Vorwurf", erkärte der 52-Jährige, der im Umfeld immer weiter in die Kritik gerät. In Lautern gibt es derzeit keine Vorwürfe, aber auch keine Lösungen.
Lieberknecht suchte entsprechend nach Erklärungen. "Wir haben momentan keine einfache Situation, in die wir uns aber selbst gebracht haben. Die beiden Niederlagen nach dem Hertha-Spiel haben uns alles genommen an Leichtigkeit und an Dingen, die dazugehören, damit eine Mannschaft mit Freude in ein Fußballspiel geht", fand der Cheftrainer. Angesichts der Tatsache, dass die Lautrer in der Tabelle kaum noch etwas erreichen können, stellt sich offensichtlich die Motivationsfrage. "Wir versuchen es unter der Woche zumindest so aufrecht zu halten, dass die nötige Spannung da ist, weil wir wissen, dass wir eine Verpflichtung haben, wenn so wie heute der Fanblock komplett ausverkauft ist", so Lieberknecht.
Wird die Unterstützung plötzlich zum Druck? "Diese Verpflichtung spüren wir auch. Vielleicht spüren wir die auch so sehr, dass wir in der Offensive diese Leichtigkeit nicht haben, die Power nicht entwickeln können", führte der FCK-Coach zumindest an. Lieberknecht betonte zudem, dass die Lautrer bereits an der Perspektive für kommende Saison arbeiten. Vergangene Woche debütierte Torwarttalent Enis Kamga, dieses Mal zwei weitere 19-Jährige aus dem Nachwuchs. "Es gab auch das eine oder andere Positive, zum Beispiel, dass wir mit David Schramm und Ben Jungfleisch wieder zwei Jungs gesehen haben, die sich hier bei ihrem Debüt so präsentiert haben, wie wir sie auch in der Trainingswoche gesehen haben. Sie haben es sich verdient. Und nicht nur, weil wir viele Kranke und Verletzte haben", so Lieberknecht. Ausreichend für die Zufriedenheit der Fans dürfte das aber noch nicht sein.






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