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·24 de junio de 2026

"Keine Worte": Manzambi führt Schweiz zum Gruppensieg

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Mit Tor und Vorlage führt Johan Manzambi die Nati zum 2:1 gegen Kanada. Im Achtelfinale wartet am Donnerstag in Vancouver der nächste Gegner.

Mit schwarzen Badelatschen stand Johan Manzambi in den Katakomben des BC Place in Vancouver und strahlte. "Ich habe keine Worte, um ehrlich zu sein. Ich habe einfach keine Worte", sagte der überglückliche Matchwinner der Schweizer Nationalmannschaft. Mit einer Vorlage und einem Tor hatte Manzambi die Nati beim 2:1 (0:0) gegen Kanada zum Gruppensieg geschossen - und sich einmal mehr als einer der Jungstars der WM präsentiert.


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"Ich bin zweimal Man of the Match geworden, wir haben zweimal gewonnen. Wir sind Erster in unserer Gruppe. Es ist sehr schön für uns alle", sagte Manzambi zufrieden. Schon im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina (4:1) war der 20-Jährige vom SC Freiburg mit einem Doppelpack zum Helden geworden. Nun fügte er seinem traumhaften Sommer das nächste Kapitel zu - und schloss ganz nebenbei zu einer Schweizer Legende auf.

Als erster Spieler seit Xherdan Shaqiri 2014 gelangen Manzambi, der gegen Kanada erstmals im Turnier in der Startelf stand, drei Treffer bei einer WM. "Ehrlich gesagt konnte ich das überhaupt nicht realisieren", sagte der Offensivspieler: "Er ist eine Schweizer Legende, und wenn es möglich ist, ihn zu übertreffen, hoffe ich, dass ich das schaffen kann."

Auf die nächste Möglichkeit muss Manzambi noch etwas warten. Erst am kommenden Donnerstag (Ortszeit) spielt die Schweiz ihr Sechzehntelfinale in Vancouver. Eine ganze Woche haben die Schweizer also nun Zeit, sich im Teamquartier in San Diego für die heiße Turnierphase vorzubereiten. Es sei "optimal für uns, wie es gelaufen ist", sagte Trainer Murat Yakin zufrieden.

Der Sieg gegen die Kanadier, die sich nach einem 0:2-Rückstand durch Manzambi (57.) und Ruben Vargas (46.) vor allem in der Schlussphase mit aller Macht gegen eine Niederlage gestemmt hatten, gebe dem Team "extrem viel Selbstvertrauen", betonte der 51-Jährige: "Wir haben wieder geliefert und sind verdient da, wo wir sind."

Vor allem dank Manzambi.

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