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·7 de julio de 2026

Kimmich-Rücktritt nach dem WM-Debakel? Matthäus mit klarer Meinung

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Nach dem enttäuschenden WM-Aus wird beim DFB über einen personellen Neuanfang diskutiert. Während Didi Hamann sogar einen Abschied von Joshua Kimmich fordert, hat Lothar Matthäus zur Zukunft des Kapitäns eine klare Haltung.

Nach dem enttäuschenden Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 wird intensiv über die Zukunft des DFB-Teams diskutiert. Während einige Experten einen radikalen personellen Umbruch fordern, hat sich Lothar Matthäus klar für einen Verbleib von Kapitän Joshua Kimmich ausgesprochen.


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Matthäus stärkt Kimmich den Rücken

Für den Rekordnationalspieler steht fest, dass Kimmich auch künftig eine zentrale Rolle spielen sollte. "Joshua Kimmich sehe ich weiterhin als Fixpunkt und Kapitän, auch Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck können Gesichter der Mannschaft sein", erklärte Matthäus in seiner Sky-Kolumne. Damit widerspricht er der Forderung von Didi Hamann, der nach dem WM-Debakel einen konsequenten Neuanfang ohne einige etablierte Nationalspieler angeregt hatte.

Neben der Personalie Kimmich sieht Matthäus jedoch grundsätzliche Probleme innerhalb der Nationalmannschaft. Seiner Ansicht nach fehlte es dem Kader bei der Weltmeisterschaft an entscheidenden Profilen. "Wir hatten keinen Rechtsverteidiger im Kader und auch keinen echten Neuner", analysierte der Weltmeister von 1990 und machte damit deutlich, dass der Umbruch deutlich tiefer greifen müsse als nur bei einzelnen Spielern.

Auch abseits des Platzes fordert Matthäus Veränderungen. Zwar gilt Jürgen Klopp als Wunschlösung für den Trainerposten, doch der 65-Jährige warnt davor, sämtliche Hoffnungen auf eine Person zu setzen. "Man braucht aber nicht nur einen Klopp-Plan, sondern man braucht auch Leute, die andere Meinungen vertreten, die auch mal querdenken. Reibung ist wichtig."

Kimmich schließt DFB-Rücktritt aus

Zudem sprach sich Matthäus dafür aus, Rudi Völler weiterhin in verantwortlicher Funktion einzubinden. Gleichzeitig mahnte er den DFB, bei künftigen Trainerverträgen vorsichtiger zu agieren.

Ein Rücktritt von Kimmich steht derweil ohnehin nicht zur Debatte. Der Bayern-Profi hatte bereits unmittelbar nach dem WM-Aus unmissverständlich erklärt: "Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist aufgeben."

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