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·30 de marzo de 2026
Klares Krösche-Statement: So steht es um Riera

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·30 de marzo de 2026

Zuletzt machte es den Eindruck, als gelte Albert Riera bei Eintracht Frankfurt schon nicht mehr als unantastbar. Der Schutz eines neuen Cheftrainers, insbesondere nach zuvor sehr schwachen Auftritten der Mannschaft, schien etwas angekratzt zu sein. Die zweifelsfrei mutige, aber auch nicht ungefährliche Personalentscheidung, Mario Götze gar nicht erst in den Spieltagskader zu berufen, soll ihm intern durchaus Kritik eingebracht haben.
So verwundert es nicht allzu sehr, dass Markus Krösche beim FAZ-Kongress auch auf seinen Coach angesprochen wurde, mit dem er in der ersten Februar-Woche dessen Vorgänger Dino Toppmöller ersetzt hat.
Dabei machte der Sportvorstand unmissverständlich klar: Riera wird auch zur nächsten Saison bei der SGE an der Seitenlinie stehen. "Albert wird nicht gemessen daran, was am Ende dieser Saison dabei rauskommt. Wir bewerten, wie wir Fußball spielen. Wir wollen versuchen, die internationalen Plätze zu erreichen in diesem Jahr", erklärte der Sportvorstand der Eintracht. Die Arbeit eines Cheftrainers könne man ohnehin "nur mittel- bis langfristig bewerten".
Die laufende Saison bezeichnete Krösche als "zäh", zu häufig fühle es sich nicht gut an. Durch die oftmals zu unbeständigen Leistungen und Ergebnisse steht Frankfurt auf dem zurzeit siebten Tabellenplatz. Bayer Leverkusen, als Tabellensechster zumindest für die Qualifikationsphase für die Conference League zugelassen, ist allerdings satte acht Punkte voraus.
Dass Riera abseits der Resultate auch für Schlagzeilen und Diskussionen sorge, hält Krösche nicht für schlimm. "Er ist nach innen und außen überzeugt von dem, was er tut. Er kommt mit den Jungs gut klar", betonte er. Damit stärkte er dem Spanier ein weiteres Mal den Rücken.









































