90min
·29 de abril de 2026
Klassenerhalt? Abstieg? So sieht Didi Hamann die HSV-Saison

In partnership with
Yahoo sports90min
·29 de abril de 2026

Obwohl der Hamburger SV aus den letzten sechs Bundesliga-Spielen nur zwei Punkte geholt hat, ist der Klassenerhalt zum Greifen nah. Ein Sieg - oder womöglich auch schon ein Remis - aus den letzten drei Spielen würde reichen, um mindestens drei Teams hinter sich zu lassen.
Trotz der schwachen Form, die die Rothosen in den letzten Wochen zeigten, glaubt Didi Hamann fest daran, dass dem HSV dieser Erfolg gelingt. "In Frankfurt kann man was holen, ein Punkt dort wäre Gold wert. Wenn die Freiburger dann nach Hamburg kommen, könnte bei denen die Luft raus sein", betonte der Experte gegenüber der Bild."Ob dem HSV ein Punkt reicht oder sie mehr holen müssen: Irgendwann müssen sie es machen", forderte er. "Das Problem war, dass sie zuletzt in mittelmäßigen oder offenen Partien Wege gefunden haben, Spiele zu verlieren. Aber sie haben oft genug gezeigt, dass sie es draufhaben."
Insbesondere Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga haben es drauf - umso bitterer, dass das Duo zuletzt angeschlagen fehlte. Ihr Ausfall war dem Team deutlich anzumerken, weshalb Hamann glaubt, dass es vor allem auf die beiden Rückkehrer ankomme. "Und es geht um Leidenschaft und Konzentration, du darfst keine Fehler machen. Ein, zwei Situationen entscheiden Spiele", ergänzte er. "Nun ist mit Vuskovic der Lange hinten nicht da, da müssen andere die Verantwortung übernehmen. Am Ende bleiben sie aber drin."
Am Klassenerhalt hat Hamann also keine Zweifel. Doch es bleibt natürlich die Frage, wie der HSV über die Ziellinie trudelt. "Es wäre nicht optimal, wenn sie am Ende mit nur einem Sieg aus den letzten 13 Spielen in die neue Saison gehen", gab der Experte zu bedenken. Als Aufsteiger zähle aber unterm Strich erstmal nur das Endergebnis, so Hamann. "Dass, wonach es aktuell aussieht, beide Aufsteiger direkt drinbleiben können, ist eine Ausnahme. Nach dem 0:2 im Derby-Hinspiel gegen St. Pauli hätten alle die aktuelle Tabelle genommen."
"Man muss das große Ganze sehen. Ich sehe keinen Grund, warum man bei Klassenerhalt mit einer negativen Stimmung in die neue Saison geht. Wie viel einzelne Personalien und das Timing verändern, zeigen ja die drei Last-Minute-Transfers letzten Sommer", gab sich Hamann auch schon optimistisch für die kommende Spielzeit.
Weitere HSV-News lesen:
En vivo









































