SchalkeTOTAL
·29 de agosto de 2025
Kleiner Geldregen: Kassiert Schalke bei Saudi-Arabien-Irrsinn mit?

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·29 de agosto de 2025
Große Teile der Fußballwelt profitieren finanziell vom Transfergebaren Saudi-Arabiens. Nun könnte auch Schalke durch einen Wechsel von Ex-Profi Amine Harit abkassieren.
Während Topstars wie Cristiano Ronaldo, Neymar, Karim Benzema oder N’Golo Kanté in den vergangenen Transferperioden mit Millionenverträgen nach Saudi-Arabien gelockt wurden, profitieren inzwischen auch kleinere europäische Klubs finanziell von diesem Transferverhalten. Für Schalke, das finanziell ohnehin jeden zusätzlichen Euro gut gebrauchen kann, könnte der irrwitzige Markt am Golf nun ebenfalls Folgen haben – und zwar in Person von Amine Harit.
Laut französischen Medien steht der Offensivspieler kurz vor einem Wechsel von Olympique Marseille zum saudi-arabischen Zweitligisten Al-Diraiyah. Dort sieht man in Harit einen wichtigen Baustein, um den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Durch eine Weiterverkaufsklausel und einen Solidaritätsbeitrag würde auch Schalke von dem Transfer profitieren. Zur gehandelten Ablösesumme ist noch nichts bekannt. Harits Marktwert von acht Millionen Euro und sein Vertrag bis 2027 lassen vermuten, dass Al-Diraiyah eine mittlere einstellige Millionensumme zahlen muss.
Für den 28-Jährigen winkt ein gut dotierter Vertrag, für Schalke dagegen wären es willkommene Mehreinnahmen durch einen ehemaligen Spieler. Sportlich wäre der Wechsel für Harit jedoch ein Rückschritt: vom Champions-League-Teilnehmer Marseille in die zweite Liga nach Saudi-Arabien.
Rund um die letzten Tage des Transferfensters fällt auf Schalke kein Wort so häufig wie das der Weiterverkaufsbeteiligung. Eine solche sicherten sich die Königsblauen beim festen Wechsel Harits nach Marseille im Sommer 2023. Der Marokkaner war nach einer Leihe für fünf Millionen Euro fest an die Südfranzosen gebunden worden. Sollte Marseille nun eine Ablösesumme erzielen, kassiert Schalke laut „Ruhr24“ rund zehn Prozent des Transfergewinns – das entspräche etwa einer halben Million Euro.
Doch damit nicht genug: Zusätzlich würde der sogenannte Solidaritätsbeitrag greifen. Dieser Mechanismus schreibt vor, dass bei internationalen Transfers ein Teil der Ablösesumme an die Ausbildungsvereine des Spielers geht. Da Harit bis zu seinem 23. Lebensjahr mehrere Jahre beim S04 verbrachte, stünde den Gelsenkirchenern auch hier eine zusätzliche sechsstellige Summe zu.
Wie wertvoll solche Regelungen sein können, zeigen jüngste Beispiele. Der Wechsel von Ex-Knappenschmieden-Talent Caspar Jander zum FC Southampton bringt dem Klub laut Ruhr Nachrichten rund 200.000 bis 300.000 Euro ein. Bereits zuvor soll Schalke laut „Sky“ beim Transfer von Malik Thiaw zu Newcastle durch eine Nachzahlung rund drei Millionen Euro erhalten haben. Und auch ein möglicher Abgang von Aufstiegsheld Rodrigo Zalazar bei Sporting Braga könnte den Königsblauen weiteres Geld bescheren.
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