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·31 de julio de 2026

Köln blitzt ab: Warum Hecking auf Vinicius Souza nicht verzichten will

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Der personelle Umbruch beim VfL Wolfsburg ist noch lange nicht abgeschlossen. Nach zahlreichen Neuzugängen muss der Kader in den kommenden Wochen deutlich verkleinert werden. Aktuell stehen noch 37 Spieler unter Vertrag. Mit Dzenan Pejcinovic und Konstantinos Koulierakis stehen zwei weitere Abgänge unmittelbar bevor.

Doch nicht jeder Profi darf gehen. Einer soll sogar eine tragende Rolle beim Unternehmen Wiederaufstieg übernehmen: Vinicius Souza.


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Köln blitzt mit Leihangebot ab

Wie der Kicker berichtet, hat der 1. FC Köln beim VfL wegen Vinicius Souza angefragt. Die Rheinländer suchen nach dem Abgang von Eric Martel einen neuen Sechser und wollten den Brasilianer demnach per Leihe mit Kaufoption verpflichten.

Die Antwort aus Wolfsburg fiel allerdings eindeutig aus. Der VfL lehnte das Angebot ab.

Die Botschaft dahinter ist klar: Souza gehört zu den Spielern, auf die Trainer Tobias Strobl in der kommenden Zweitliga-Saison bauen will.

Vom Missverständnis zur Stammkraft

Dass Souza heute als unverzichtbar gilt, war vor wenigen Monaten noch kaum vorstellbar. Nach seinem Wechsel von Sheffield United für rund 15 Millionen Euro im vergangenen Sommer blieb der Brasilianer zunächst hinter den Erwartungen zurück. Schnell wurde der Transfer von einigen Beobachtern bereits als Fehleinkauf abgestempelt. Ein Urteil, das sich im Nachhinein als voreilig erwiesen hat.

Hecking erkannte das Problem sofort

Der Grund für Souzas schwierigen Start lag offenbar weniger an seinen Leistungen als an seiner Rolle auf dem Platz: Über weite Strecken der Saison wurde der Brasilianer im zentralen Mittelfeld deutlich offensiver eingesetzt. Statt auf seiner angestammten Sechserposition musste er häufig als Achter spielen und Aufgaben übernehmen, die nicht seinem Profil entsprachen.

Erst als Dieter Hecking in der Schlussphase der vergangenen Saison das Traineramt übernahm, änderte sich das. Hecking stellte Souza wieder auf die defensive Sechserposition. Plötzlich zeigte der Brasilianer genau die Qualitäten, wegen derer Wolfsburg ihn verpflichtet hatte. Mit seiner Zweikampfstärke, seiner Ruhe am Ball und seiner Präsenz vor der Abwehr stabilisierte er das Spiel der Wölfe spürbar.

Wichtiger Baustein für den Wiederaufstieg

Diese Entwicklung soll nun unter Tobias Strobl fortgesetzt werden. Souza gilt vereinsintern als fester Bestandteil der künftigen Achse und soll eine der zentralen Figuren im Aufstiegskampf werden.

Deshalb müsste ein interessierter Verein deutlich mehr bieten als nur eine Leihe mit Kaufoption. Nach Medieninformationen würde Wolfsburg überhaupt erst bei einer Ablöse in der Größenordnung zwischen 15 und 20 Millionen Euro ins Nachdenken kommen.

Kaderumbau geht weiter

Während Souza bleiben soll, stehen auf anderen Positionen weitere Veränderungen bevor. Mit Pejcinovic und Koulierakis könnten schon bald zwei weitere Millionen-Transfers abgeschlossen werden. Danach dürfte der VfL den aktuell noch 37 Spieler umfassenden Kader Schritt für Schritt weiter verkleinern.

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