Miasanrot
·15 de enero de 2026
Konrad Laimer fällt aus! Wer spielt Rechtsverteidiger beim FC Bayern?

In partnership with
Yahoo sportsMiasanrot
·15 de enero de 2026

Konrad Laimer ist verletzt. Alle Rechtsverteidiger des FC Bayern fallen damit aus. Wie löst Vincent Kompany das Problem in den kommenden Spielen?
Keine Position ist beim FC Bayern München so breit besetzt wie die auf der rechten Defensivseite. Konrad Laimer, Josip Stanišić und Sacha Boey sind die natürlichen Optionen im Kader – eine Dreifachbesetzung, die dazu führt, dass über einen Verkauf Boeys nachgedacht wird.
Hinzu kommt Joshua Kimmich, der in seiner Karriere zeitweise ausschließlich als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde. Vier Spieler, die auf einer Position spielen können. Was soll schon schiefgehen?
Nun. Am Mittwochabend hat sich Konrad Laimer in Köln einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Der Österreicher wird damit bis auf Weiteres fehlen. Und die anderen Genannten? Ebenfalls verletzt, krank oder noch angeschlagen. Stanišić hat sich jüngst am Sprunggelenk verletzt, Kimmich laboriert ebenfalls an einer Verletzung am Sprunggelenk, die er sich bei der letzten Länderspielpause zugezogen hat und Boey leidet laut tz an einer seltenen und langfristigen Magen-Darm-Erkrankung.
Beim FC Bayern ist damit nicht die berühmte Flasche leer, sondern die Rechtsverteidiger-Position. Welche Optionen bleiben Vincent Kompany noch mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel in Leipzig in der Bundesliga?
Eine seiner ersten Optionen dürfte Raphaël Guerreiro sein. Der Portugiese lief in insgesamt 84 Pflichtspielen für den FCB zwölfmal als Rechtsverteidiger auf. Alle zwölf Partien absolvierte er unter Kompany. Spannend: Die Bayern spielten mit ihm als rechten Außenverteidiger immerhin siebenmal zu Null.
Gegen den FC Barcelona (1:4) und Eintracht Frankfurt (3:3) hagelte es derweil ordentlich Gegentore. Guerreiro ist technisch stark und sehr spielintelligent. Mit seinen diagonalen Laufwegen und seiner Fähigkeit, auf engstem Raum zu kombinieren, kann er Michael Olise perfekt unterstützen.
Allerdings ist der ehemalige BVB-Profi ein defensives Risiko. Leipzig hat schnelle und wendige Angreifer, die den 32-Jährigen auf die Probe stellen können. Legt Kompany aber den vollen Fokus auf das Spiel mit dem Ball, könnte Guerreiro Ballsicherheit ins Spiel bringen, die dem Team zuletzt gegen Wolfsburg und Köln etwas fehlte.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Miasanrot. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Eine weitere Option wäre Tom Bischof. Der gelernte Zehner spielte unter Kompany bereits mehrfach auf der linken Defensivseite. Ob das Trainerteam ihn auf die rechte Defensivseite schieben würde, ist fraglich. Schließlich geht es bei einem jungen Spieler auch darum, klare Abläufe zu verinnerlichen und das geht einfacher, wenn er einigermaßen feste Rollen im Team hat.
Hiroki Ito ist derweil erfahrener. Auch wenn er ins einer Karriere laut transfermarkt.de noch nie rechts hinten verteidigt hat, ist ihm zuzutrauen, dass er diese Position solide spielen kann. Der Japaner wäre eine defensiv stabilere Lösung als Guerreiro, ist dafür aber im Kombinations- und Offensivspiel etwas limitierter.
Außerdem ist unklar, wie belastbar Ito bereits ist. Gegen Köln gab es einen kurzen Schockmoment, als er für wenige Augenblicke vom Feld musste. Es dürfte im Interesse des Klubs liegen, ihn Schritt für Schritt an die Belastung heranzuführen, die er einst gewohnt war.
Wenn Bischof links verteidigt, bleiben für die rechte Seite allerdings nur noch Innenverteidiger. Min-jae Kim hat unter Thomas Tuchel mal Linksverteidiger gespielt und bringt die Geschwindigkeit für diese Position mit. Im Ballbesitzspiel wäre er aber die schwächste Option.
Bleibt die Frage, wann die Verletzten zurückkehren. Am schnellsten dürfte das bei Joshua Kimmich passieren. Der Mittelfeldstratege arbeitete zuletzt hart an seinem Comeback. Sein Comeback ins Mannschaftstraining steht laut Kompany kurz bevor. „Er hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Belgier auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Köln: „Ich hoffe aber, dass sich das in den nächsten zwei, drei Tagen ändert.“
Bedeutet: Noch diese Woche könnte Kimmich wieder mit dem Team trainieren. Für einen Startelfeinsatz in Leipzig dürfte das aber zu spät sein. Für den Moment dürfte Guerreiro also die wahrscheinlichste Option für das Trainerteam sein. Und dann wird man darauf hoffen, dass sich die Situation schnell wieder entspannt.









































