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·19 de marzo de 2026
Kreuzbandriss! FCS erneut lange ohne Richard Neudecker

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Auf die erste Niederlage unter Argirios Giannikis folgte beim 1. FC Saarbrücken am vergangenen Wochenende ein 1:1-Unentschieden im Kellerduell mit Jahn Regensburg. Jetzt kommt für die Saarländer wieder das Kontrastprogramm, denn der FCS muss zum SC Verl (Samstag, 16:30 Uhr). Gegen ambitionierte Ostwestfalen muss der Cheftrainer auf Richard Neudecker verzichten, der im Training einen Kreuzbandriss erlitt.
Was zunächst wie eine harmlosere Blessur im Training aussah, stellte sich als schwerwiegende Verletzung heraus. Richard Neudecker, der seit 2023 aufgrund diverser Verletzungen nur 32 Ligaspiele für den FCS bestreiten konnte, erlitt ohne gegnerische Einwirkung einen Kreuzbandriss, was erneut eine lange Pause zur Folge hat. In diesem Jahr stand der 29-Jährige noch gar nicht auf dem Platz, weshalb noch offen ist, wie die Perspektive bei Neudecker über das Saisonende hinaus sein wird. Für den anstehenden Spieltag wird darüber hinaus nur Abdoulaye Kamara fehlen, der sich weiter im Aufbautraining befindet.
Am Samstag geht es für den FCS nach Verl. "Es ist beeindruckend, was Verl über die Jahre entwickelt hat", schwärmte FCS-Coach Argirios Giannikis bei der Spieltags-Pressekonferenz über den kommenden Gegner. "Sie entwickeln ihr Spiel weiter, sie entwickeln ihre Spielstärke weiter. Du darfst nicht zu passiv sein und brauchst einen aktiven Ansatz, aber da gibt es viele Sachen zu beachten. Wenn es rein um die Abläufe geht, dann ist Verl uns voraus." Und dennoch, da war sich Giannikis sicher, wird der FCS auch gegen die ambitionierten Ostwestfalen seine Chancen bekommen. Erst recht, wenn die Saarländer ihr Fundament weiter unterfüttern.
Innerhalb der Spiele zeigte der FCS zuletzt noch zu viele Schwankungen, um konstante Ergebnisse einzufahren. "Das wird sich auch nicht abstellen lassen in dieser Saison, weil das Fundament fehlt", urteilte Giannikis. "Man darf nicht vergessen, was die Mannschaft und die Spieler in diesem Jahr alles durchgemacht haben. Ich wiederhole mich da auch gerne, dass man das nicht wegdiskutieren kann, weil es einfach menschlich ist." Für den FCS-Coach und seine Mannschaft wird es daher darum gehen, die schlechteren Phasen in einem Spiel zu überstehen. Daraus könne dann langfristig etwas erwachsen.
"Es geht nicht darum, dass sich hier der Trainer Giannikis verwirklicht. Es geht darum, dass die Spieler ihre Stärken auf dem Platz zur Geltung bringen können. Und wir sind konkurrenzfähig", fand der Cheftrainer. Ein Blick auf die Tabelle genügte, um die Worte zu unterstreichen. "Ich habe gehört, dass wir neun Punkte im Plus haben, weil die anderen nicht gewinnen. Ich glaube, daran sieht man eher, wie schwierig es ist, in dieser Tabellenregion zu punkten, wenn du in diesem Strudel bist. Aber wir hätten unsere Punkte nicht, wenn wir sie nicht geholt hätten", so Giannikis. Entsprechend wird der 45-Jährige weiter daran arbeiten, ein neues Fundament in Saarbrücken zu legen. Um sich dann auch wieder auf Augenhöhe mit Verl zu begegnen.
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