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·1 de mayo de 2026
Kurioser Fall: Dieser Profi könnte den BVB verlassen – ohne je gespielt zu haben

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Nach den bereits geplanten Abgängen beim Borussia Dortmund bahnt sich der nächste Wechsel an. Ein weiterer Profi steht offenbar vor dem Abschied – ohne je für den BVB gespielt zu haben.
Bei Borussia Dortmund nimmt der personelle Umbruch weiter Formen an. Nach den bereits bestätigten Abgängen prominenter Namen könnte laut Informationen der Ruhr Nachrichten auch Torhüter Diant Ramaj den Klub im Sommer verlassen – und das auf denkbar ungewöhnliche Weise.
Der 24-Jährige steht aktuell noch beim 1. FC Heidenheim zwischen den Pfosten, wohin er für die laufende Saison ausgeliehen wurde. Seine Leihe endet in wenigen Wochen, doch eine Rückkehr zu Borussia Dortmund ist nach aktuellem Stand kaum realistisch. Intern zweifelt man laut dem Bericht offenbar daran, dass Ramaj das Niveau für die langfristige Nummer eins mitbringt. Deshalb gilt ein Verkauf derzeit als wahrscheinlichere Option als eine erneute Leihe.
Dabei war die ursprüngliche Idee eine andere: Der gebürtige Stuttgarter sollte nach seiner Verpflichtung Anfang 2025 von Ajax Amsterdam über mehrere Stationen Spielpraxis sammeln. Direkt nach dem Transfer schickte ihn der BVB zum FC Kopenhagen, wo er erfolgreich spielte und nach dem Double-Gewinn sogar gehalten werden sollte. Doch nach Gesprächen mit seinem Berater zog es ihn zurück nach Deutschland – zum abstiegsbedrohten Heidenheim.
Dort wurde Ramaj auf Anhieb Stammtorwart, erlebte jedoch eine außergewöhnliche Serie: In seinen ersten 29 Bundesligaeinsätzen kassierte er immer mindestens ein Gegentor. Erst beim 2:0-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten FC St. Pauli gelang ihm erstmals ein „Zu-Null“-Spiel. Für Heidenheim war es ein wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf – auch wenn der Gang in die 2. Bundesliga weiterhin droht.

Foto: IMAGO
Unabhängig davon ist seine Perspektive in Dortmund klar begrenzt. Die Verantwortlichen sehen sich laut Ruhr Nachrichten auf der Torwartposition bestens aufgestellt. Gregor Kobel gilt intern als Weltklasse und plant keinen Wechsel. Dahinter steht Alexander Meyer, dessen Vertrag erst kürzlich bis 2027 verlängert wurde. Zudem komplettiert Patrick Drewes als erfahrener Backup das Aufgebot.
So läuft nun alles auf einen Abschied hinaus. Besonders bemerkenswert: Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre Ramaj ein kurioser Sonderfall. Er könnte den BVB verlassen, ohne jemals für den Klub trainiert oder ein Pflichtspiel bestritten zu haben.
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