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·30 de marzo de 2026

Kurioses Bundesliga-Gerücht um Füllkrug

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Bis zum Ende dieser Saison ist Niclas Füllkrug noch an die AC Milan ausgeliehen. Dort könnte er auch bleiben, besitzt der Klub aus der italienischen Serie A doch eine Kaufoption, die bei etwa fünf Millionen Euro liegen soll. Auf den ersten Blick ist das eine sicherlich niedrige Summe für einen Angreifer vom Kaliber des 33-Jährigen. Allerdings ist seine Rückkehr zu West Ham United, wo er einen noch bis 2028 gültigen Vertrag hat, aufgrund seiner insgesamt doch zu schwachen Leistungen in Mailand das wahrscheinlichere Szenario.

Laut Transfer-Reporter Matteo Moretto plant Milan, die Leihe auslaufen zu lassen. Eine Wende könnte nur ein Saison-Endspurt mit wirklich außergewöhnlich starken Leistungen bringen – die aber in dieser Form wohl kaum mehr zu erwarten sind. Der Tabellenzweite der Serie A wird sich im Sommer also neu im Sturm aufstellen müssen.


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Das gilt derweil auch für den FC Schalke. Moussa Sylla wird weiterhin als Abschiedskandidat zählen und insbesondere im Falle der erfolgreichen Rückkehr in die Bundesliga könnte auch Edin Dzeko seine Karriere mit diesem positiven Abschluss beenden. Dementsprechend müsste sich Königsblau als Dann-Aufsteiger auch im Angriff verstärken.

In diesem Fall, so berichtet es das Portal Calciomercato, könnte Füllkrug ein Thema für den S04 werden. Eine Rückkehr des 24-fachen Nationalspielers zu West Ham, wo er dann auch nicht mehr eingeplant sein dürfte, in Kombination mit dem Schalke-Aufstieg, soll demnach zu einem möglichen Match führen können.

Einzuordnen ist dieses Gerücht aber als das, was es ist: ein Gerücht. Das Portal nennt bislang auch keinerlei Hintergründe, wieso es Füllkrug überhaupt zu den Gelsenkirchenern ziehen sollte.

Schon die finanziellen Hürden sind viel zu groß

Selbst wenn Schalke auf der Suche nach einem Stürmer-Profil wie Füllkrug wäre und sich dieser eine Rückkehr nach Deutschland vorstellen kann, gäbe es sehr große Hürden: Sowohl West Ham als auch Füllkrug selbst müssten zu substanziellen finanziellen Einbußen bereit sein. Der Klub aus London müsste selbst die Milan-Kaufoption von fünf Millionen Euro, die bereits als unterste Grenze anzusehen sein dürfte, nochmals deutlich unterbieten. Gleichzeitig müsste der gebürtige Hannoveraner auf einen Großteil seines Gehalts verzichten. Sky berichtete zum Zeitpunkt seines Wechsels in die Premier League von satten 4,5 Millionen Euro netto.

Zum Vergleich: Aktuell gilt Kenan Karaman als Spitzenverdiener beim S04, der monatlich um die 70.000 bis 80.000 Euro und damit auf ein Jahr zusammengerechnet etwas weniger als eine Million Euro bekommt. Natürlich müsste Schalke sich grundsätzlich zu einer Anhebung des Gehaltsvolumen bereit zeigen, wenn man in die Bundesliga aufsteigt. Dennoch ist es de facto nicht denkbar, dass Schalke, West Ham und Füllkrug finanziell zusammenkommen würden – sollte ein so konkretes Interesse denn überhaupt bestehen. Bislang gibt es abseits des Berichts aus Italien keine weiteren Quellen.

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