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·4 de enero de 2026

Lange Pause, kurze Lösungen - Werder denkt um für 2026

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Während der Bundesliga-Alltag langsam wieder aufzutauen scheint, richtet Werder Bremen den Blick bereits auf die Zeit nach dem Saisonende. Hintergrund ist der durch die Weltmeisterschaft verschobene Kalender. Zwischen dem letzten Spieltag Mitte Mai und dem Trainingsstart im Juli entsteht eine lange Lücke, die gefüllt werden muss.

Genau an diesem Punkt setzt die sportliche Führung an. Ein kompletter Stillstand nach dem Saisonende würde weder den Spielern noch der Mannschaftsdynamik guttun. Laut Informationen der Bild wird daher im Sommer ein kurzer Trip nach Minnesota in den USA geprüft.So erklärte Manager Clemens Fritz gegenüber der Bild: "Es gibt durch die WM eine lange Pause, deshalb ist eine internationale Reise ein Thema. Die USA sind auch eine Option."


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Reise hat nicht nur sportliche Gründe

Aber auch ein wirtschaftlicher Aspekt spielt eine Rolle: Im Sommer steht die Neuvergabe der Bundesliga-Medienrechte in den USA an. Sollten Klubs die lange Pause nutzen, um vor Ort Werbung für den eigenen Verein und die Liga zu machen, dürfte das auch im Sinne der DFL sein.

Klar ist jedoch auch, dass eine solche Reise nur unter bestimmten Voraussetzungen infrage kommt. Sollte der Terminkalender von Werder Bremen durch andere Verpflichtungen, etwa mögliche Relegationsspiele, blockiert sein, wäre ein Auslands-Trip kaum realisierbar. Und selbst im Fall eines Abstiegs würde eine Werbereise für die Bundesliga ihren Zweck verfehlen.

Stürmersuche wird zum Problem

Aktuell steht die Mannschaft tabellarisch auf Platz zehn zwar noch vergleichsweise stabil da. Fünf Punkte trennen Werder vom Relegationsplatz. Entwarnung gibt es dennoch nicht, denn rechnet man das Testspiel gegen St. Pauli mit ein, blieb Bremen in den letzten drei Partien ohne eigenen Treffer.

Will man aus Bremer Sicht also ernsthaft mit einem Sommer-Trip in die USA planen, muss vor allem die Offensive schnell wieder in Gang kommen. Das laufende Winter-Transferfenster wird damit zur echten Bewährungsprobe. Gelingt es nicht, zeitnah einen verlässlichen Stürmer zu finden, könnten nicht nur die Rückrunde, sondern auch die strategischen Pläne für die kommende Saison ins Wanken geraten.

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