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·26 de marzo de 2026
Liverpool-Abgang perfekt: Saudi-Klubs haben Salah im Blick

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Mohamed Salah wird den FC Liverpool nach neun Jahren im Sommer verlassen. Die Spekulationen über Interessenten nehmen Fahrt auf. Besonders die Saudi Pro League soll den Ägypter im Visier haben.
Vor wenigen Tagen wurde klar: Mo Salah im Trikot der Reds auflaufen zu sehen, ist nach der laufenden Spielzeit Geschichte. Der 33-Jährige hat sich dazu entschieden, im Sommer das Kapitel Liverpool zu beenden und sich einer neuen Herausforderung zu stellen.
Dabei erlebte der Flügelspieler viele erfolgreiche Jahre beim LFC. Insgesamt kommt er auf ganze 435 Spiele, in denen ihm 255 Tore und 122 Vorlagen gelangen. Der ägyptische Nationalspieler gehört damit zu den Top 3 der Rekordtorschützen in der Vereinsgeschichte. Nun könnte Salah im Spätherbst seiner Karriere finanziell noch einmal ordentlich abkassieren. Denn mit Klubs aus der MLS und Saudi-Arabien sind einige finanzstarke Vereine am 33-Jährigen interessiert.
Eine klare Tendenz zu einem bestimmten Verein gibt es zwar noch nicht, wie Salahs Agent Ramy Abbas Issa zuletzt mitteilte. Dennoch scheint es gerade in der Saudi Pro League eine engere Auswahl an Klubs zu geben, die für einen Salah-Transfer in Frage kommen würden.
Interessant zudem: Schon die ehemaligen Teamkollegen des Ägypters Sadio Mané und Roberto Firmino haben Europa vor einigen Jahren verlassen und sich saudi-arabischen Teams angeschlossen. Salah könnte seinen einstigen offensiven Mitspielern nun gleich tun und mit Sadio Mane gar in einer Mannschaft spielen.
Denn der Klub des Senegalesen Al-Nassr gehört zu den sogenannten „Big Four“ der saudi-arabischen Liga – neben Al-Hilal, Al-Ittihad und Al-Ahli, die sich alle im Besitz des staatlichen Investitionsfonds (PIF) befinden und daher große finanzielle Mittel aufweisen. Sie werden von The Guardian als potenzielle Abnehmer für den Offensivstar genannt.
Sollte Salah zu einem dieser Klubs wechseln, würden sich die dortigen Verantwortlichen eine weitere Signalwirkung in Sachen Marketing und internationaler Bekanntheit erhoffen. Neben dem bekannten Al-Nassr-Superstar Cristiano Ronaldo waren schon Spieler wie Karim Benzema, N’Golo Kanté, Neymar, Riyad Mahrez und viele andere nach Saudi-Arabien gewechselt und lenkten damit die Aufmerksamkeit auf die SPL.

Foto: Getty Images
Derweil mischt noch ein weiterer Saudi-Klub im Salah-Poker mit, der nicht zum staatlichen Investitionsfond gehört. Al-Qadsiah, aktuell Tabellenvierter, wird vom Ölkonzern Aramco unterstützt und von Ex-Liverpool-Coach Brendan Rogers trainiert. Bei dem Wüstenverein spielen Kosten keine Rolle, dem Team fehlt dennoch ein globaler Megastar. Salah könnte diese Rolle einnehmen.









































