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·1 de abril de 2026
"Machen einen guten Job": Jaekel hält an Trainer-Team fest

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Seit Mittwoch ist Peer Jaekel offiziell neuer Sportdirektor des 1. FC Magdeburg. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt sprach er über seine Beweggründe, dorthin zu wechseln, und das Trainerteam.
Die Nachricht kam Ende März überraschend: Otmar Schork und der 1. FC Magdeburg gehen getrennte Wege – die Konsequenz einer verkorksten Saison. Einen Nachfolger präsentierten die Sachsen-Anhaltiner schnell: Peer Jaekel.
Der 43-Jährige hatte am Mittwoch seinen ersten öffentlichen Auftritt und ließ bereits durchblicken, warum er sich für den FCM entschieden hat: "Ich habe in den Gesprächen die Passion der Menschen für den Fußball und die Region gespürt. Genauso hat mich das Heimspiel gegen Darmstadt beeindruckt, das ich auf der Gegengerade mit meinem Vater erlebt habe. Die Menschen, die Emotionen – das hat uns angezündet."
Zuletzt konnten die Magdeburger ein wichtiges Erfolgserlebnis feiern. Durch das 3:1 gegen Preußen Münster ist im Kampf um den Klassenerhalt neue Hoffnung aufgekeimt. Jaekel sieht dabei "maximales Potenzial": "Ich konnte die Mannschaft bereits kennenlernen und habe in den Augen der Spieler ein Funkeln gesehen. Alle sind bereit. Jetzt geht es darum, den Fokus voll auf die nächsten sieben Spiele zu legen. Es gibt keine Zeit für Lamentieren."
Das bedeutet auch: Das Trainerteam um Chefcoach Petrik Sander bleibt im Amt. "Ich sehe keinen Grund, warum sich daran etwas ändern sollte. Beide machen als Team einen guten Job. Ihre Ansagen sind klar, sie wirken sehr strukturiert", sagte der neue Sportdirektor.
Offen ist hingegen die zukünftige Besetzung des Postens des Sportgeschäftsführers. Aufsichtsratsvorsitzender Lutz Petermann deutete an, dass Jaekel – wie zuvor Schork – auch diese Rolle übernehmen könnte: "Das hängt auch davon ab, wie sich Peer schlägt. Wir warten die nächsten sieben Wochen ab und bewerten die Situation dann neu."
Jaekel selbst will sich zunächst auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren. Den Kader plant er zweigleisig und hat dabei klare Vorstellungen: "Es kommt auf die Balance an. Mir schwebt eine stabile Achse vor, ergänzt durch entwicklungsfähige Spieler. Entscheidend ist, dass die Kabine funktioniert."
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