GazeteFutbol.de
·17 de junio de 2026
Maestro Messi, Magier Mbappe, Hero Haaland: Superstars schießen Argentinien, Frankreich und Norwegen zu WM-Auftaktsiegen

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·17 de junio de 2026

Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nimmt sofort Fahrt auf und liefert am ersten Spieltag der Gruppenphase die erwarteten Gala-Auftritte der absoluten Superstars. In der Gruppe J untermauerte der amtierende Titelträger Argentinien seine Ambitionen mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Algerien im stimmungsvollen Kansas City Stadium. Zum überragenden Mann des Abends avancierte dabei der 38-jährige Ausnahmefußballer Lionel Messi. Dem Kapitän der „Albiceleste“ gelang es als zweitem Spieler der WM-Geschichte, sich mit einem Dreierpack an die Spitze der ewigen Bestenliste zu setzen. Mit seinen drei Treffern schraubte er sein persönliches Torkonto bei Weltmeisterschaften auf insgesamt 16 Tore und zog damit mit dem bisherigen alleinigen deutschen Rekordhalter Miroslav Klose gleich.

Foto: IHA
Die Partie unter der Leitung des polnischen Unparteiischen Szymon Marciniak entwickelte sich von Beginn an zu einer klaren Angelegenheit für die Südamerikaner. Bereits in der 17. Minute eröffnete der Rekordtorschütze den Torreigen und besorgte die verdiente 1:0-Führung. Nachdem Algerien im ersten Durchgang noch leidenschaftlich verteidigte, erhöhte der Altmeister im zweiten Spielabschnitt in den 60er-Minuten auf 2:0. Den Schlusspunkt unter eine denkwürdige Leistung setzte der Angreifer schließlich in der 76. Minute mit seinem dritten Treffer zum 3:0-Endstand. Damit feierten die Schützlinge aus Südamerika einen perfekten Turnierstart und treffen im zweiten Gruppenspiel auf Österreich, während Algerien gegen Jordanien unter Zugzwang steht.
Anzeige
Im zweiten Duell der Gruppe J kam es im San Francisco Bay Area Stadium zu einer faustdicken Überraschung. Österreich feierte gegen den Außenseiter Jordanien einen verdienten 3:1-Sieg und beendete damit eine quälende Durststrecke. Es war der erste dreifache Punktgewinn für das Alpenland bei einer Endrunde seit der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, als man sich nach Unentschieden gegen Italien, Chile und Kamerun vorzeitig verabschieden musste.

Foto: IHA
Die Österreicher erwischten den besseren Start und gingen in der 20. Minute durch Romano Schmid mit 1:0 in Front. Nach dem Seitenwechsel schrieben die Jordanier jedoch Geschichte, als ihnen in der 50. Minute der vielumjubelte 1:1-Ausgleich und zeitgleich das allererste WM-Tor ihres Landes überhaupt gelang. In der Schlussphase wurde es dramatisch: Ein Eigentor des jordanischen Akteurs Abo Alarab in der 76. Minute brachte Österreich wieder mit 2:1 in Führung. In der langen Nachspielzeit machte der erfahrene Torjäger Marko Arnautovic in der 90.+12 Minute mit dem Treffer zum 3:1 endgültig den Deckel auf die Partie.

Foto: IHA
In der Gruppe I untermauerte derweil Norwegen seine Ambitionen auf die nächste Runde. Im Gillette Stadium in Boston feierten die Skandinavier einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen den Irak. Der Unparteiische Pierre Atcho aus Gabun leitete die torreiche Begegnung, in der Stürmerstar Erling Haaland in der 29. Minute die norwegische Auswahl mit 1:0 in Führung brachte. Zwar gelang dem Irak in der 39. Minute durch Eymen Hussein der überraschende 1:1-Ausgleich, doch nur vier Zeigerumdrehungen später stellte Erling Haaland mit seinem zweiten Treffer in der 43. Minute die weichenstellende 2:1-Halbzeitführung her.
In der zweiten Hälfte spielten die Schützlinge von Nationaltrainer Ståle Solbakken ihre physische Überlegenheit konsequent aus. Der Defensivspezialist Leo Østigård erhöhte in der 78. Minute auf 3:1, ehe Kristian Thorstvedt in der Nachspielzeit (90.+7 Minute) den 4:1-Endstand markierte. Durch das bessere Torverhältnis übernahm Norwegen vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe.
Anzeige
Der Gruppenfavorit und Vize-Weltmeister Frankreich zog am Abend im MetLife-Stadion nach und besiegte Senegal im afrikanisch-europäischen Duell mit 3:1. Die erste Halbzeit unter der Leitung des australischen Schiedsrichters Alireza Faghani verlief extrem ausgeglichen, wobei die Afrikaner in der 25. Minute die Riesenchance zur Führung vergaben, als ein gefährlicher Linksschuss von Nicolas Jackson nur am Pfosten landete. Nach dem torlosen Pausenstand erhöhten die Franzosen den Druck spürbar.

Foto: IHA
In der 66. Minute war es schließlich der Superstar Kylian Mbappe, der nach einer präzisen Vorarbeit von Michael Olise eiskalt blieb und den Ball zur 1:0-Führung in die Maschen schickte. Die Vorentscheidung fiel in der 82. Minute, als Adrien Rabiot die gegnerische Abwehrkette mit einem feinen Pass überspielte und Bradley Barcola über die rechte Flanke zum 2:0 vollendete. Zwar keimte bei den Senegalesen durch den Anschlusstreffer von Mbaye in der 90.+5 Minute noch einmal kurz Hoffnung auf, doch nur eine Minute später erstickte Kylian Mbappe mit einem eleganten Distanzschuss außerhalb des Strafraums in der 90.+6 Minute alle Zweifel und stellte den 3:1-Sieg her. Die Franzosen treffen nun am zweiten Spieltag auf den Irak, während Senegal im Duell mit Norwegen bereits um alles spielen muss.
En vivo


En vivo





































