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·26 de junio de 2026

MagentaTV: Tobias Schweinsteiger analysiert die Pleite – „Wir sind von Minute zu Minute unrunder geworden“

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Wie kam es zur deutschen 1:2-Niederlage im Spiel Ecuador gegen Deutschland? MagentaTV-Experte Tobias Schweinsteiger lieferte im „Breakfast Club“ bei MagentaTV eine taktische Analyse – und nahm dabei auch die Wechsel von Julian Nagelsmann in den Blick.


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MagentaTV-Experte Tobias Schweinsteiger im Breakfast-Club-Studio vor der New Yorker Skyline bei der Analyse der deutschen Niederlage gegen Ecuador. (Screenshot: MagentaTV)

Schweinsteiger: „Ecuador musste, wir konnten“

„Man hat an den Wechseln gesehen: Ecuador musste, wir konnten“, sagte Schweinsteiger. „Ecuador hat auch gewechselt, weil sie das Spiel gewinnen wollten. Wir haben nicht so gewechselt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen – das merken die Spieler auch.“

Das Kernproblem war für ihn der starre Matchplan: „Ecuador hat auf unseren Matchplan immer die Antwort gehabt. Wir haben den Matchplan nicht verändert. Die haben sich die ganze Zeit wohlgefühlt, und wir sind von Minute zu Minute unrunder geworden. Dass du das Spiel dann verlierst, ist auf dem Niveau schon ein bisschen absehbar.“ Auch die heikle Kommunikation rund um die Verletzung von Nico Schlotterbeck sprach er an: Wenn Waldemar Anton merke, dass nach Schlotterbeck erst Rüdiger und dann Thiaw vor ihm kommen, „das musst du schon sehr gut kommunizieren“.

Die Breakfast-Club-Stimmen im Transkript

Hinweis: Die folgende Verschriftlichung wurde automatisch erstellt und nur leicht geglättet. Es können kleinere Ungenauigkeiten enthalten sein. Quelle: MagentaTV.

Tobias Schweinsteiger: Was heißt zu viel Unruhe? 2014 gab es fünf oder sechs Spieler, die keine Minute gespielt haben – trotzdem war es gut fürs Klima, und die Jungs sind immer noch happy, dass sie dabei waren. Es geht um die Rolle. Klar ist es schön für Malick Thiaw, als er reinkam. Aber wenn Waldemar Anton merkt: Schlotterbeck ist verletzt, dann kommt Rüdiger, jetzt kommt Thiaw vor mir – das musst du schon sehr gut kommunizieren.

Tobias Schweinsteiger: Man hat an den Wechseln gesehen: Ecuador musste, wir konnten. Ecuador hat auch gewechselt, weil sie das Spiel gewinnen wollten. Wir haben nicht so gewechselt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen – das merken die Spieler auch. Ecuador hat auf unseren Matchplan immer die Antwort gehabt, wir haben den Matchplan nicht verändert. Die haben sich die ganze Zeit wohlgefühlt, und wir sind von Minute zu Minute unrunder geworden. Dass du das Spiel dann verlierst, ist auf dem Niveau schon ein bisschen absehbar.

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