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·17 de julio de 2026

MagentaTV will an WM-Erfolg anknüpfen & entwickelt sich zum Sport Streamer!

Imagen del artículo:MagentaTV will an WM-Erfolg anknüpfen & entwickelt sich zum Sport Streamer!

MagentaTV hat mit seiner WM-Berichterstattung neue Reichweitenmarken gesetzt und der Telekom damit ein starkes Signal für kommende Turniere geliefert. Besonders die prominenten Experten rund um Jürgen Klopp und Thomas Müller trieben die Aufmerksamkeit auf die Streamingplattform. Für den Bonner Konzern wird das Turnier damit zum wichtigen Gradmesser für die eigene Fußball-Zukunft.

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Johannes B. Kerner, Tabea Kemme, Thomas Müller, Jürgen Klopp, Mats Hummels, Laura Wontorra und Wolff-Christoph Fuss (von links) bei der Vorstellung des MagentaTV-Teams für die WM 2026 am 23. März 2026 in Ismaning. (Alexander Hassenstein / Getty Images)


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Rekordwerte für die Streamingplattform

200 Millionen Zuschauer erreichte MagentaTV nach Angaben des Unternehmens bis zum Donnerstag während der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Das ist für die Telekom ein neuer Bestwert bei Sportübertragungen. Zum Vergleich: Bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland kam MagentaTV insgesamt auf 70 Millionen Zuschauer.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht hat sich das Großereignis für die Telekom gelohnt. Für die WM 2026 hatte sich die Plattform alle 104 Partien gesichert, darunter 44 Exklusivspiele. Die öffentlich-rechtlichen Sender zahlten laut Medienberichten für ein Paket mit insgesamt 60 Begegnungen 152 Millionen Euro an die Telekom.

Klopp, Müller und Co. als Quotentreiber

Entscheidend für den Erfolg war nach Telekom-Sicht die prominente Expertenrunde um Klopp, Thomas Müller, Mats Hummels und Tabea Kemme. Mit lockeren, zugleich präzisen Analysen gewann das Quartett rasch die mediale Aufmerksamkeit. Zusätzlichen Schub brachte die Debatte um Klopps bevorstehendes Engagement beim DFB als designierter Bundestrainer.

Am Sonntagabend könnte es im Endspielstadion von East Rutherford noch einmal besonders spannend werden. Dort analysiert Klopp am MagentaTV-Mikrofon das Finale zwischen Spanien und Argentinien, und ganz nebenbei dürfte er auch mit Fragen zu seiner eigenen Zukunft konfrontiert werden. Ob er vor Millionenpublikum schon seine bevorstehende Unterschrift bekannt gibt oder sich weiter zurückhält, dürfte für die Telekom in jedem Fall ein medienwirksamer Abschluss werden.

Der nächste Wettbewerb ist schon im Blick

TV-Chef Arnim Butzen wertet die Entwicklung als Auftrag für die nächsten Großereignisse. Bei der Frauen-WM 2027 und der Männer-EM 2028 will MagentaTV erneut ein „Turniererlebnis der Superlative“ liefern. Beide Wettbewerbe zeigt die Telekom komplett, für die EM 2028 hat sie zudem Sublizenzen von ARD und ZDF erworben.

Auch für die WM 2030, die mit den Hauptgastgebern Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen wird, läuft bereits der Wettbewerb um die Medienrechte. Die Telekom gilt dabei erneut als aussichtsreicher Kandidat. Im bisherigen Turnierverlauf habe es bereits doppelt so viele Absätze gegeben wie bei der EM 2024, hieß es. Ziel des Konzerns bleibt es, die Kundenzahl für das Fernsehangebot in Deutschland von fünf auf zehn Millionen zu steigern.

Finale mit großem Personal und starke Zahlen im Rücken

Beim Endspiel in New Jersey sind am Sonntag um 21.00 Uhr MESZ Klopp, Müller, Hummels und Kemme ebenso dabei wie Moderator Johannes B. Kerner, Moderatorin Laura Wontorra und Kommentator Wolff Fuss. Die Partie läuft auch im ZDF. Das Spiel um Platz drei zwischen Frankreich und England steigt am Samstag um 23.00 Uhr MESZ und ist exklusiv bei MagentaTV zu sehen.

Besonders hohe Werte verzeichnete die Telekom auch in der K.o.-Phase. Das Viertelfinalduell zwischen Norwegen und England, das England nach Verlängerung mit 2:1 gewann, verfolgten im Schnitt acht Millionen Menschen. An solchen Kennzahlen wird sich MagentaTV bei künftigen Turnieren messen lassen müssen, dann vermutlich ohne den Quotengaranten Jürgen Klopp.

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