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·21 de junio de 2026
MagentaTV WM Video: Klopp gibt Schlotterbeck-Hoffnung – „beste Nachricht des Tages“

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Der 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste wurde von einer Verletzung getrübt: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck musste angeschlagen vom Feld. Bei MagentaTV ordnete Experte Jürgen Klopp die Situation ein und machte vorsichtig Hoffnung.

MagentaTV-Experte Jürgen Klopp im New Yorker WM-Studio ordnet den verletzungsbedingten Ausfall von Nico Schlotterbeck ein. (Screenshot: MagentaTV)
„Wenn es bei Nico Schlotterbeck extrem schlimm wäre, hätte er nicht zunächst weiterspielen können. Er konnte zunächst noch laufen. Deshalb haben wir noch Hoffnung auf Schlotterbeck“, sagte Klopp. Vertreter Antonio Rüdiger habe seine Sache stark gemacht: „Wenn du vom Innenverteidiger nichts siehst, ist das erst einmal ein gutes Zeichen. Er ist erfahren genug, er spielt seit Jahren auf höchstem Niveau.“
Einen Unterschied gebe es aber: „Was wir ihm nicht geben können, ist ein linker Fuß. Wir sind von Nico Schlotterbeck das Dribbling ins Mittelfeld und den Diagonalpass gewöhnt. Nun brauchen wir einen Pass mehr.“ Sein Fazit stimmte den Experten dennoch optimistisch: „Das gestrige Spiel hat gezeigt: Wir können reagieren. Das ist die beste Nachricht des Tages.“
Hier das komplette MagentaTV-Studiogespräch als Transkript. Die automatische Verschriftlichung wurde sprachlich leicht geglättet und um korrekte Namen ergänzt. Quelle: MagentaTV.
Moderation: Vielen Dank für diese Information und dafür, so offen damit umzugehen, dass es an einer Stelle noch nichts Neues gibt. Annehmen dürfen oder müssen wir aber wahrscheinlich, dass die Innenverteidigung zum nächsten Spiel verändert wird, dass Nico Schlotterbeck nicht von Anfang an spielen kann und deshalb Antonio Rüdiger neben Jonathan Tah aufläuft.
Jürgen Klopp: Davon ist erst mal auszugehen, aber bei Schlotti gibt es noch die Möglichkeit, da gibt es ja unterschiedliche Abstufungen. Wenn es extrem schlimm wäre, glaube ich nicht, dass er hätte weiterspielen können. Bis eine Schmerztablette wirkt, das haben alle schon leidvoll erfahren, dauert es einen Moment. Dass sie schon gewirkt hätte, würde ich eher ausschließen, und er konnte stehen, gehen, spielen, er war sogar noch am Ball. Deswegen haben wir noch die Hoffnung. Man weiß nie genau, ob so etwas abgerissen, durchgerissen oder vielleicht sogar nur gedehnt ist. Nichts davon ist toll, aber es verkürzt oder verlängert eben die Ausfallzeit.
Moderation: Ich habe Bilder gesehen, wie sie gestern Abend mit der Familie im Camp angekommen sind, und da sah es bei Schlotti zumindest so aus, als ginge es.
Jürgen Klopp: Das ist ihm zu wünschen, und das ist es der deutschen Mannschaft zu wünschen.
Moderation: Sollte es zu einem Startelf-Einsatz von Rüdiger kommen, wie verändert das die Zusammenarbeit in der deutschen Defensive?
Jürgen Klopp: Ich fand, Antonio hat es gestern wirklich gut gemacht, und das war ein Kaltstart. Ich kann mich an keine Situation erinnern, wo ich dachte, was hat er da gemacht. Und das ist das Beste: Wenn du vom Innenverteidiger wenig siehst, ist das eigentlich ganz gut. Er ist erfahren genug, er hat seit Jahren auf allerhöchstem Niveau gespielt, das wird kein Problem. Was wir ihm nicht geben können, ist der linke Fuß von Schlotterbeck. Wir haben dann zwei Rechtsfüße in der Innenverteidigung, das ist erst mal kein Problem. Es kommt ein bisschen daher, dass wir daran gewöhnt sind, dass Schlotterbeck ins Mittelfeld eindribbelt, um dann entweder links auf Florian Wirtz oder Nathaniel Brown überzuspielen oder den Diagonalball bis hin zu Sané zu spielen. Diesen Diagonalball können wir so nicht spielen. Wenn wir die Seite wechseln wollen, müssen wir das mit Pässen machen, und die Seiten zu wechseln ist ein wichtiger Aspekt des Spiels. Jetzt braucht man mindestens einen Pass mehr. Aber das gehört dazu, das wird bei allen Mannschaften so sein, dass mal ein Puzzleteil rausfällt und du eine Lösung finden musst. Da mache ich mir keine Sorgen. Es wird während des Turniers noch die eine oder andere Verletzung oder Unpässlichkeit geben, und wir werden immer reagieren müssen. Das gestrige Spiel hat gezeigt: Wir können reagieren. Das ist, mit dem Nebenergebnis, die beste Nachricht des gestrigen Tages.
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