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·13 de junio de 2026
Matthäus wütet: Klopp und Müller stiften Unruhe um diesen DFB-Star

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Jürgen Klopp und Thomas Müller haben mit ihrer Wunschelf für das erste deutsche WM-Gruppenspiel eine hitzige Debatte entfacht. Weil sie Jamal Musiala aus ihrer Aufstellung strichen und stattdessen auf Deniz Undav setzten, reagiert Rekordnationalspieler Lothar Matthäus mit scharfer Kritik. Besonders Klopp bekommt sein Fett weg.
Das neue MagentaTV-Experten-Duo sorgte bereits bei seinem Debüt für Wirbel. Rund um das WM-Eröffnungsspiel präsentierten Klopp und Müller ihre persönliche Wunschelf für Deutschlands erstes Gruppenspiel. Auf der Zehnerposition erhielt VfB-Angreifer Deniz Undav den Vorzug vor Bayern-Star Musiala. Müller erklärte, er habe sich regelrecht auf die Undav-Idee eingeschossen, der ehemalige Liverpool-Trainer pflichtete ihm bei und untermauerte, dass Undav die Zehnerposition hervorragend ausfüllen könne. Musiala wurde damit de facto in die Rolle des Edeljokers gedrängt.
Für Matthäus ist das schlicht nicht akzeptabel. Gegenüber der Bild stellte der Weltmeister von 1990 klar: „Gerade Jürgen Klopp sollte es eigentlich wissen. Um eine erfolgreiche WM zu spielen, braucht Deutschland die Qualität eines Musiala. Darum muss man ihm nun Vertrauen und die Spielzeit geben." Er akzeptiere zwar ihre Meinung, warf beiden Experten aber vor, dass es in dieser sensiblen Phase vor dem Turnierauftakt schlichtweg an Feingefühl mangele.
Besonders die sportpolitische Dimension der Causa treibt Matthäus um. Dass mit Klopp ausgerechnet ein Trainer-Kollege den amtierenden Bundestrainer öffentlich derart berate, sehe er äußerst kritisch. Matthäus formulierte es pointiert: „Die Äußerungen von Klopp machen Nagelsmann die Arbeit nicht gerade leichter. Ich möchte mal sehen, was Kloppo gesagt hätte, wenn ein Experte ihm vor einem wichtigen Champions-League-Spiel geraten hätte, einen seiner Stammspieler auf die Bank zu setzen."
Auch Müllers Rolle hinterfragte Matthäus. Es sei gewöhnungsbedürftig, dass der 36-Jährige als TV-Experte öffentlich so kritisch über einen Spieler spreche, mit dem er noch bis vor zwei Jahren täglich auf dem Platz stand. Dabei habe Musiala im jüngsten WM-Testspiel gegen die USA in der zweiten Halbzeit bereits eine deutlich ansteigende Formkurve gezeigt. Nagelsmann dürfte die Diskussion intern mit gemischten Gefühlen verfolgt haben.







































