Meffert spricht über Abschied: „HSV plante nicht mehr langfristig mit mir“ | OneFootball

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·8 de enero de 2026

Meffert spricht über Abschied: „HSV plante nicht mehr langfristig mit mir“

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Jonas Meffert verließ den HSV zu Jahresbeginn in Richtung Holstein Kiel. Den überraschend schnell vollzogenen Abgang erklärte er in einem Interview.

Trotz der geringen Spielanteile bahnte sich ein Winterwechsel zunächst nicht an. Gerüchte kamen erst im Anschluss an das letzte Pflichtspiel im Jahr 2025 erstmals auf. Ursprünglich wollte Meffert nämlich seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag erfüllen. „Aber dann hat mich Kiel kontaktiert und ich habe gesagt, dass ich es mir grundsätzlich vorstellen kann, ich aber erst mit meiner Freundin und meinem Berater sprechen muss“, berichtete er im Interview mit dem Hamburger Abendblatt.


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Der zentrale Mittelfeldspieler habe sich ein paar Tage Zeit genommen, ehe der Entschluss stand, nach Schleswig-Holstein zurückzukehren. „Es war schnell klar, dass Kiel mich unbedingt haben will. Von Stefan Kuntz kam dann das Signal, dass der HSV nicht mehr langfristig mit mir plant. Mir ging es vor allem um die Perspektive über den Sommer hinaus“, führte Meffert aus, der zwischen 2018 und 2021 bereits das Trikot der Störche trug.

Meffert schwärmt von Vuskovic: „Gehört ganz woanders hin“

Der Abschied sei nicht leicht gewesen: „Ich habe auch mit anderen Spielern gesprochen, die den HSV verlassen haben. Denen ist es auch schwergefallen. Das ist normal nach so einer langen Zeit.“ Insgesamt verbrachte der 31-Jährige viereinhalb Jahre in Hamburg, gekrönt vom Aufstieg im vergangenen Sommer. Dieser führte zu einem größeren Umbruch. „Dadurch, dass viele Spieler aus dieser Zeit im Sommer schon gegangen waren, war der Abschied für mich tendenziell etwas leichter“, so Meffert.

Sportlich verlor er nach der Bundesliga-Rückkehr nämlich erheblich an Einfluss, brachte es nur auf 144 Einsatzminuten. Dennoch sei das Vorgehen der Verantwortlichen um den ehemaligen Sportvorstand Kuntz „auf jeden Fall nicht falsch“ gewesen. „Die Mannschaft ist zwar schwer reingekommen in die Bundesliga, hat sich aber deutlich verbessert“, sagte Meffert.

Vom Klassenerhalt zeigte er sich angesichts der Qualität der ehemaligen Mitspieler fest überzeugt: „Die Mannschaft hat mit Luka Vuskovic und Fabio Vieira zwei Spieler, die eigentlich in die Champions League gehören. Sambi Lokonga kommt vom FC Arsenal. Es wäre fast zu tief gestapelt, mit solchen Spielern nur den Klassenerhalt als Ziel zu haben. Insbesondere mit Vuskovic, der gehört eigentlich ganz woanders hin.“

Dementsprechend könne der HSV „überall etwas holen, außer vielleicht in München“. In den bisherigen 15 Partien bestätigte sich diese These vor allem in den Heimspielen. Sogar Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart stolperten im Volkspark. Meffert wird das Geschehen zukünftig vom Fernseher aus verfolgen: „Ich freue mich jetzt schon, die Jungs wie Bakery Jatta oder Bobby Glatzel zu sehen. Ich hoffe, dass Bobby direkt wieder ein Tor macht, wenn er spielt. Es sind immer noch meine Jungs.“ Selbst wird er mit Holstein Kiel daran arbeiten, sich schnell aus dem Abstiegskampf in Liga zwei zu befreien.

Foto: Getty Images

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