"Mein Puls ist okay": Kauczinski will keinen künstlichen Druck | OneFootball

"Mein Puls ist okay": Kauczinski will keinen künstlichen Druck | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·20 de marzo de 2026

"Mein Puls ist okay": Kauczinski will keinen künstlichen Druck

Imagen del artículo:"Mein Puls ist okay": Kauczinski will keinen künstlichen Druck

Die Siegesserie von 1860 München ist im Topspiel gegen Wiesbaden gerissen. Nun steht das nächste Verfolgerduell an, wenn die Löwen am Sonntag (16:30 Uhr) zu Gast beim MSV Duisburg sind. Cheftrainer Markus Kauczinski sprach im Vorfeld davon, dass die Sechzger einen guten Tag brauchen werden – und er Fragen nach Vertrauen und Wichtigkeiten nicht beantworten kann.

"Auch das zweite Saisonspiel war wichtig"

Das letzte Spiel vor der Länderspielpause ist für den TSV 1860 München ein Verfolgerduell im Aufstiegskampf. "Ich habe gerade mal geguckt. Mein Puls geht noch, der ist okay. Und bei der Mannschaft? Wir sind konzentriert und fokussiert", erklärte Cheftrainer Markus Kauczinski in der Medienrunde vor dem Auftritt in Duisburg. Der erfahrene Coach hielt allerdings nicht sonderlich viel davon, den Druck nun künstlich zu erhöhen. Deswegen sprach der 56-Jährige auch nicht um den heißen Brei herum: "Jeder weiß, dass das die entscheidende Phase in der Saison ist. So haben wir bisher agiert und so werden wir auch weiter agieren."


OneFootball Videos


Die Frage, wie wichtig das Duell zwischen den Löwen und den Zebras wird, ließ Kauczinski bewusst unbeantwortet. "Solche Fragen kann ich gar nicht beantworten", betonte der 1860-Coach sogar. "Natürlich sind das wichtige Spiele. Aber jedes Spiel ist wichtig. Auch die Spiele davor waren wichtig. Deswegen sage ich meinen Spielern schon zu Saisonanfang, dass auch das zweite Spiel wichtig für die Endabrechnung ist. Wenn du das gewinnst, hast du drei Punkte mehr." Die Spannung ist erhöht, doch die Wertung jeder Partie bleibt gleich. Drei Punkte gibt es am Sonntag auch wieder in Duisburg zu vergeben.

"Damit habe ich es ehrlich gesagt nicht so"

Dafür wird 1860 einen guten Tag brauchen, wie Kauczinski herausstellte. Denn Duisburg ist im eigenen Stadion noch ungeschlagen. "Ich habe das Gefühl, dass wir ihnen gefährlich werden können und unsere Mittel haben, um dort etwas zu holen. Aber wir wissen natürlich auch, dass wir dafür unseren besten Tag erwischen müssen", so der Fußballlehrer. Duisburg habe individuelle Klasse und schnelle Spieler, die wenige Fehler bereits ausnutzen könnten. "Ich kann jetzt nicht sagen, wir werden 110 Prozent geben. Mehr als 100 Prozent geht nicht", führte Kauczinski aus. "Die nächste Aufgabe ist Duisburg. Wir machen uns keinen Kopf, was dann in zwei, drei, vier Wochen ist."

Personell müssen die Sechzger neben den Langzeitverletzten auf Damjan Dordan (Knieverletzung), Loris Husic (Infekt) und Noah Klose (Gehirnerschütterung) verzichten. Spieler wie Max Reinthaler, die in der Verletzungspause der Kollegen ihre Chance nutzten, sind gefordert. Das war für Kauczinski keine Vertrauenssache. "Damit habe ich es ehrlich gesagt nicht so. Das sagen zwar immer alle, dass man vertrauen muss, aber ich sage immer: 'Spiel erstmal gut, dann kommt das von alleine'. Oder soll ich erst fragen, wie oft jemand Spielzeit braucht, bis er gut spielt?" Spieler, die sofort zur Stelle sind, erwartete Kauczinski. Besonders dann, wenn es in die augenscheinlich wichtigsten Spiele geht.

Ver detalles de la publicación