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·3 de febrero de 2026

Meister-Ansage: BVB-Bosse irritiert über Schlotterbeck

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Borussia Dortmund will die Meisterschaft öffentlich weiter nicht zum Thema machen. Nico Schlotterbecks klare Ansage sorgt beim BVB intern dennoch für Diskussionen.

Die Meister-Aussage von Nico Schlotterbeck hat bei Borussia Dortmund für Aufmerksamkeit gesorgt – und offenbar auch für Irritationen. Nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen 1. FC Heidenheim hatte der Innenverteidiger ungewöhnlich offensiv über die Titelambitionen des BVB gesprochen und damit eine interne Debatte ausgelöst.


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„Man muss auch mal den Anspruch haben als BVB, den Fans zu sagen: Wir wollen Meister werden“, erklärte Schlotterbeck nach der Partie. Angesichts des auf sechs Punkte geschrumpften Rückstands auf FC Bayern München wollte der 26-Jährige bewusst ein Signal setzen – doch genau das kam in der Dortmunder Führungsriege nicht überall gut an.

Wie die Bild berichtet, sorgte die öffentliche Kampfansage für „Verwunderung“ und „Irritation“ innerhalb des Klubs. Auch nach außen traten die Verantwortlichen demonstrativ auf die Euphoriebremse. Sportdirektor Sebastian Kehl vermied es, auf Titelträume einzugehen, und lenkte den Fokus stattdessen auf die Leistung: „Ich tue mich ein bisschen schwer, nach diesem Spiel und nach dieser Leistung darauf einzugehen. Ich glaube, es macht jetzt auch keinen Sinn.“

BVB-Führung bleibt vorsichtig: Meisterschaft öffentlich weiter tabu

Trainer Niko Kovac wählte einen ähnlichen Ton und machte deutlich, dass für ihn aktuell andere Ziele Priorität haben. „Mein Fokus liegt im Rückspiegel. Ich möchte erst mal die hinter uns verkleinert sehen“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz. Diese Zurückhaltung passt zur bisherigen Kommunikationslinie der Klubspitze. Seit Wochen vermeiden es die BVB-Bosse, öffentlich vom Titel zu sprechen.

Präsident Lars Ricken hatte bereits in der Winterpause betont, man müsse realistisch bleiben und verwies auf die Dominanz der Münchner, die „normalerweise Deutscher Meister“ würden. Dass Schlotterbeck nun so offensiv vorgeprescht ist, macht die Situation umso spannender – auch mit Blick auf seine eigene Zukunft. Der Nationalspieler steht noch bis 2027 unter Vertrag, gilt als ehrgeizig und titelhungrig. Ob die fehlende Rückendeckung für seine Worte langfristige Auswirkungen haben könnte, bleibt offen.

Sportlich könnte die Diskussion ohnehin schnell eine neue Wendung nehmen: Ende Februar kommt es in Dortmund zum direkten Duell mit dem FC Bayern. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Schlotterbecks Meister-Ansage Rückenwind erzeugt – oder zusätzlichen Druck.

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