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·25 de julio de 2026
Michael Olise doch noch zu Real Madrid? "Aus einem Nein wird ein Vielleicht"

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·25 de julio de 2026

Michael Reschke sieht den FC Bayern im Transferpoker um Michael Olise (24) in einer starken Position. Doch der frühere Bayern-Manager nennt auch eine Summe, bei der selbst München ins Wanken geraten könnte.
Real Madrid soll seit Wochen um Olise werben, der FC Bayern hat einen Verkauf mehrfach kategorisch ausgeschlossen. Präsident Herbert Hainer und Sportvorstand Max Eberl betonten zuletzt, dass ein Abgang des Franzosen kein Thema sei. Ex-Bayern-Manager Michael Reschke bestätigt diese Haltung – teilt sie aber nicht bedingungslos.
Reschke hält die Ausgangslage der Münchner für stark. "Grundsätzlich hat der FC Bayern schon eine sehr breite Brust. Und wenn sich alle einig sind, ist Nein ein Nein", so der 68-Jährige gegenüber Absolut Fußball. Wichtig sei jedoch, wie viel Druck Olise intern aufbaut.
Ganz unerschütterlich ist das Bayern-Nein für Reschke aber nicht. Es sei an Fall Robert Lewandowski erinnert, der 2022 trotz interner Blockade zum FC Barcelona wechselte. "Es wird immer eine Transfersumme geben, bei der solch ein Nein aufgeweicht wird", sagt Reschke.
Rein hypothetisch nennt er einen Bereich von "deutlich über 150 Millionen Euro". Dann müsse "das Für und Wider deutlich abgewogen werden – und irgendwann wird dann aus einem Nein ein Vielleicht und am Ende doch eventuell auch Ja".
Zuletzt war in spanischen Medien eine Schmerzgrenze jenseits der 200 Millionen Euro genannt worden. Olise selbst soll offen für einen Wechsel nach Madrid sein, einen Abgang aber nicht erzwingen wollen.
Auf die Frage, ob es sinnvoll sei, einen wechselwilligen Spieler zu halten, verweist Reschke auf die Position der Münchner. "Der FC Bayern besitzt auf jeden Fall ein sehr starkes Blatt in einem Poker. Und diese Situation haben sie sich durch den klugen, frühzeitigen Transfer von Olise verdient."
Konkrete Verhandlungen zwischen Real und den Bayern gibt es bislang nicht. Real Madrid hatte ein Interesse an dem Franzosen per Mitteilung öffentlich dementiert. Die Gerüchte um einen Wechsel des Nationalspielers ins Estadio Santiago Bernabeu reißen aber nicht ab.
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