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Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

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Simon Bartsch
9 Juli, 2026
Gleich mehrere Clubs beschäftigen sich mit Mikey Moore. Angeblich hat auch der FC seine Fühler nach dem Engländer ausgestreckt. Doch die Spur führt nach Dortmund und der BVB will offenbar ernst machen.
Mikey Moore gilt als großes Talent (Foto: Ian MacNicol/Getty Images)
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Am Ende waren es gerade einmal zwei Punkte. Zwei Punkte, die Tottenham vor den Abstieg bewahrten. Und das, obwohl die Spurs mit großen Erwartungen und einem Top-Kader in die Saison gestartet waren. Der Kaderwert lag bei rund 800 Millionen Euro, am Ende stand in der Tabelle eben Rang 17. Das soll sich nicht wiederholen und deswegen investiert man in Nordlondon kräftig in den Kader für die kommende Spielzeit. Alleine Sandro Tonali und Mateus Fernandes sollen für knapp 200 Millionen Euro geholt werden. Auch Said El Mala stand angeblich auf der Liste. Erstaunlicherweise hat der neue Trainer Roberto De Zerbi für die linke Außenbahn aber eigentlich noch einen anderen Plan: Mikey Moore. Zumindest wollte der Coach sich den Spieler in der Vorbereitung anschauen, bevor es eine Luftveränderung für den 18-Jährigen geben kann.
Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Nun gibt es den neuen Trainer und damit auch für ihn eine neue Chance bei seinem Heimatverein, für den er seit dem siebten Lebensjahr spielt. „Wir müssen abwarten, was er über mich sagt, was er von mir erwartet und was die Leute um mich herum von mir wollen“, sagte Moore jüngst. „Ich werde zurück ins Team fahren und mir anhören, was die neuen Verantwortlichen sagen, und dann eine Entscheidung treffen.“ Mittlerweile scheint die Entscheidung gefallen zu sein. So ist aus dem Umfeld der Spurs zu hören, dass man dem 18-Jährigen längst mitgeteilt hat, dass es eine weitere Luftveränderung geben wird – eine weitere Leihe.
In London hält man große Stücke auf Moore. Von daher ist ein Verkauf eigentlich kein Thema. Nur kommt nun eben Dortmund um die Ecke und intensiviert die Gespräche. Auch der FC soll sich mit Moore beschäftigt haben. Doch wenn Dortmund ruft… „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn. Mir ist kein Spieler bekannt, der von der Premier League dorthin gewechselt ist und nicht als besserer Spieler zurückgekommen ist. So wie zum Beispiel Jadon Sancho. Er ging von Manchester City zu Borussia Dortmund und hat sich dort stetig weiterentwickelt.“ Der Scout rät auch Moore den Schritt zum BVB: „Alle Top-Klubs in Deutschland spielen guten Fußball, davon würde er profitieren, auch wenn es dort nicht ganz so rasant zugeht wie in der Premier League, und das wäre ein Vorteil.“
Dortmund war schon im vergangenen Jahr an dem Spieler interessiert. Nun also der nächste Vorstoß. Nur liegen die Zukunftspläne der Klubs ein Stück weit auseinander. Beide Vereine sehen das Potenzial, rechnen mit dem großen Durchbruch, Moore ist ein Zukunftsversprechen. Der BVB will den Spieler kaufen, mindestens eine Kaufoption bei einer möglichen Leihe. Tottenham will eine Leihe ohne Kaufoption. Und genau in dieser Diskrepanz liegt wohl noch die kleine Chance der Geißböcke. Denn für den FC kommt eine Leihe ohne Kaufoption schon eher in Frage. Auch die Rangers rechnen sich Chancen aus, können sich dem Vernehmen nach ebenfalls eine Leihe ohne Kaufmöglichkeit vorstellen. Und bei den Rangers hat der 18-Jährige eben schon bewiesen, dass er in seinem jungen Alter auf hohem Niveau Fußball spielen kann.







































