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·17 de abril de 2026
Millionen-Zoff beim BVB: Kehl pokert um seine Abfindung

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Borussia Dortmund ringt mit Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl um die Details der Trennung. Im Raum steht offenbar eine millionenschwere Abfindung – doch die Verhandlungen mit der BVB-Legende verlaufen offenbar zäh.
Nach der Trennung von Sebastian Kehl arbeitet Borussia Dortmund im Hintergrund an einer vorzeitigen Vertragsauflösung – doch ganz reibungslos läuft dieser Prozess offenbar nicht. Wie die BILD berichtet, laufen die Gespräche derzeit auf Anwaltsebene, mit dem klaren Ziel, den noch bis 2027 datierten Vertrag zeitnah aufzulösen.
Dabei gestaltet sich der Prozess schwieriger als zunächst angenommen. Aus dem Vereinsumfeld heißt es laut BILD, „noch soll es dabei etwas knirschen“. Im Zentrum der Verhandlungen steht eine mögliche Abfindung in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die verbleibenden rund 15 Monate Vertragslaufzeit.
Offiziell hatte der BVB die Trennung mit dem 46-Jährigen Ende März noch als harmonisch dargestellt. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sprach von einer Entscheidung, die „einvernehmlich“ und nach einem „sehr offenen Gespräch“ getroffen worden sei. Auch Geschäftsführer Carsten Cramer betonte: „Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene.“
Hinter den Kulissen soll die Lage jedoch deutlich angespannter gewesen sein. Laut Medienberichten galt insbesondere das Verhältnis zwischen Kehl und Teilen der Klubführung zuletzt als nicht mehr belastbar. Zudem hatten sich wichtige Personalthemen – unter anderem die Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck – festgefahren und intern für zusätzlichen Druck gesorgt.

Foto: IMAGO
Kehl selbst verabschiedete sich mit emotionalen Worten: „Borussia Dortmund hat mich mein halbes Leben begleitet und ich habe eine extreme Verbundenheit zu diesem großartigen Klub.“ Gleichzeitig sei für beide Seiten der Zeitpunkt gekommen, neue Wege zu gehen.
Während mit Ole Book bereits ein Nachfolger installiert wurde, ist Kehls sportliche Zukunft noch offen. Laut BILD gibt es Interesse aus der Bundesliga, unter anderem vom VfL Wolfsburg, dem Hamburger SV und RB Leipzig. Klar ist: Kehl strebt bei seiner nächsten Station einen Posten auf Geschäftsführungsebene an. Bis dahin dürfte sich der Fokus zunächst weiter auf den Millionen-Poker mit dem BVB richten – und auf die Frage, wie teuer die Trennung am Ende tatsächlich wird.
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