FC Schalke 04
·19 de abril de 2026
Miron Muslic: Im Ballbesitz sehr stark, im Gegenpressing überragend

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·19 de abril de 2026

Nach dem 4:1-Heimsieg am Sonntag (19.04.) gegen Preußen Münster äußerten sich Schalkes Chef-Trainer Miron Muslic und sein Gegenüber Alois Schwartz. Zudem kamen Loris Karius und Timo Becker zu Wort.
Wir haben es mit unseren Prinzipien gespielt und es als Mannschaft sehr souverän gemacht. Beim Duell zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten können Dinge passieren, wenn man die Struktur verliert. Wir haben genau das Gegenteil gemacht und verdient gewonnen. Ich finde, wir waren im Ballbesitz sehr stark, aber überragend im Gegenpressing. Wir hatten zwölf Torschüsse in der ersten Halbzeit, das zeugt von unserer Intensität. Geduldig zu bleiben, war heute ein sehr wichtiger Faktor. Schon in den ersten Minuten hatten wir zwei, drei Hochkaräter und wussten, dass, wenn wir in diesem Takt Chancen kreieren und den Druck hochhalten. Dann ist das 1:0 gefallen.
Wir sind danach drangeblieben, weil es die Mentalität dieser Mannschaft ist, sich nicht zufriedenzugeben. Das 2:0 vor der Halbzeit war dann unglaublich wichtig. Unser Mindset war danach, auf das dritte Tor zu gehen und nicht passiv zu werden. Das haben die Jungs auf hervorragende Art und Weise umgesetzt. Insgesamt war die Leistung ausgezeichnet, so dass wir verdient die drei Punkte zu Hause behalten haben.
Die Diskrepanz zwischen Schalke und Münster ist gerade enorm, das hat man heute auf dem Platz gesehen. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, Schalke hat uns hinten reingedrückt. Wir hatten dann einmal Glück, als der Ball knapp vorbeiging. Zweimal hat Johannes Schenk sehr gut gehalten. In dem Moment, als sich das Spiel ein bisschen beruhigt hat, machen wir im Aufbauspiel einen Fehler, den die Schalker eiskalt ausnutzen. Dann kriegen wir noch vor der Pause einen Standard rein und so steht es 0:2. Mit dem 0:3 war das Spiel dann gegessen. Schön, dass wir noch ein Tor geschossen haben, aber wenn wir am Ende vier Tore kassieren, nützt das nicht viel.
Für mich war es heute ein ruhiges Spiel, weil die Jungs es die meiste Zeit über richtig gut gemacht haben. Erst in den letzten Minuten haben wir es etwas schleifen lassen, daran müssen wir noch arbeiten. Das Gegentor war unnötig. Aber davon abgesehen haben wir es gut gemacht. Wir haben unser Spiel von Minute eins an auf den Platz gebracht und uns auch von der Tabelle nicht blenden lassen. Alle waren am Maximum – und anders wäre es auch gegen Münster schwer geworden. So aber ist es am Ende für jeden Gegner schwer, hier gegen uns zu bestehen. Nun reisen wir mit Respekt, aber auch selbstbewusst nach Paderborn. Auch dort wollen wir natürlich gewinnen.
Wir wussten, dass es ein ekeliges Spiel wird, weil Münster sehr tief steht. Mit solchen Gegnern hatten wir in der Hinrunde unsere Probleme, haben die Preußen aber gut analysiert und ein brilliantes Heimspiel geliefert. Heute haben wir auch die Tore gemacht, so dass es anders als gegen Karlsruhe hinten heraus nicht mehr eng wurde. Es warten nun noch ein paar Aufgaben vor unserer Brust, deswegen müssen wir den Fokus jetzt auf das nächste Spiel legen.
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