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·20 de abril de 2026
Montella-Explosion live im Interview: Türkei-Trainer enthüllt Rücktritts-Gedanken und warnt Juventus vor Kenan Yildiz-Risiko!

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In einem bemerkenswerten Auftritt bei Sky Sports nach dem 2:0-Sieg von Juventus Turin gegen den FC Bologna hat Vincenzo Montella, der technische Direktor der türkischen Nationalmannschaft, tiefe Einblicke in sein Seelenleben und seine Arbeit am Bosporus gegeben. Der Italiener betonte dabei, dass es kein Zufall sei, dass die Türkei erstmals nach 24 Jahren wieder ein Ticket für eine Weltmeisterschaft gelöst hat. Montella zeigte sich hochzufrieden mit der aktuellen Entwicklung und lobte vor allem den Geist innerhalb des Kaders. „Ich bin glücklich, weil die Spieler mit der Nationalmannschaft zufrieden sind. Sie sind nach all den Jahren nicht zufällig für Weltmeisterschaft qualifiziert und können es kaum erwarten, in die Nationalmannschaft zu kommen“, erklärte er sichtlich stolz über den Zusammenhalt seines Teams.
Der Weg zur Weltmeisterschaft 2026 war laut Montella geprägt von akribischer Kleinarbeit und einem neuen taktischen Fundament. Er habe viele Talente gesammelt, ihnen eine klare taktische Organisation zur Verfügung gestellt und sie intensiv beobachtet, sogar bei ihren Spielen im Ausland. Besonders die Identifikation der Spieler mit der Flagge und dem System sei entscheidend gewesen. Da die Türkei aktuell über keine klassische Nummer 9 verfügt, setzt der Coach auf eine flexible Offensive. „Wir müssen mit einem guten, schnellen Spieler spielen, denn wir haben sowohl starke als auch schnelle Spieler, aber vor allem brauchen wir talentierte Spieler in der Offensive“, analysierte der Trainer die taktische Ausrichtung der Milli Takim.

Foto: IHA
Völlig überraschend sprach Vincenzo Montella auch über die dunkelsten Stunden seiner Laufbahn. Bevor er 2021 bei Adana Demirspor unterschrieb, nachdem er 2019 seinen Posten beim AC Florenz räumen musste, stand seine Karriere auf der Kippe. In Italien habe er anderthalb Jahre lang kein einziges Interview für ein Team geführt. „Ich habe sogar darüber nachgedacht, kein Trainer mehr zu sein, weil ich keine andere Wahl hatte, dann kam die Pandemie, ich war gut zu Hause. Einige der Angebote haben mir nicht gefallen“, gestand er offen. Schließlich habe er sich jedoch dazu entschieden, in der Türkei ganz neu anzufangen, um sich selbst und der Fußballwelt erneut zu beweisen, was in ihm steckt.

Foto: IHA
Natürlich kam das Gespräch auch auf die beiden größten Zukunftsversprechen des türkischen Fußballs: Arda Güler und Kenan Yildiz. Über Arda Güler sagte der italienische Übungsleiter, dass dieser von Geburt an eine begabte Spielerin – im Sinne einer spielstarken Persönlichkeit – sei, er aber zuletzt eine signifikante spielerische Veränderung zum Positiven wahrgenommen habe. Noch intensiver äußerte er sich zu Kenan Yildiz von Juventus. Er beschrieb den jungen Offensivmann als Spieler mit einer ausgewogenen Denkweise, der niemals auf der Stelle tritt. „Wissen Sie, wenn Sie sehen, dass ein Spieler nicht vor Ort zählt, bemerken Sie sofort die Anzeichen. Er fing an, das Feld nicht zu verlassen, er kam früh, aber jetzt macht er im Grunde alles“, so Montella über den Trainingseifer des Youngsters.

Foto: IHA
In Richtung des Juventus-Trainers (hier nannte er fälschlicherweise Luciano Spalletti, meinte jedoch den aktuellen Coach in Turin) gab Montella zudem einen fast schon väterlichen Rat. Angesichts der Berichte über Knieverletzungen bei Kenan Yildiz mahnte er zur Vorsicht: „Ich werde Ihnen einen Rat geben: Lassen Sie uns von jetzt an bis zum Ende der Saison kein Risiko mit Kenan eingehen.“ Der Nationalspieler war beim Spiel gegen Bologna trotz der Sorgen im Kader und wurde in der 73. Minute eingewechselt. Für Montella ist klar, dass die Gesundheit seiner Schlüsselspieler oberste Priorität hat, damit die Türkei bei der Weltmeisterschaft 2026 in Bestbesetzung auflaufen kann.









































