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·29 de abril de 2026

Mr. Zuverlässig: Sebastian Sebulonsen will den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln und dann zur WM

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Simon Bartsch

29 April, 2026

Bei der norwegischen Nationalmannschaft bangt er um das WM-Ticket, dagegen ist er ein Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen hofft auf den Klassenerhalt und die WM mit Norwegen. Dazu will er in den verbleibenden Spielen alles tun.

In den Fokus gerät er nur selten, dabei ist er einer der Dauerbrenner bei den Geißböcken und ruft konstant seine Leistung ab. Sebastian Sebulonsen gehört zu den Gewinnern der Saison.

Sebastian Sebulonsen will noch zur WM (Foto: Pau Barrena/GettyImages)

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Eine erste Duftmarke setzte er im vergangenen Sommer direkt mit einem schicken Tor gegen Leicester City. Sebastian Sebulonsen war gerade erst unter Vertrag genommen. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf wollte der Norweger einen guten Eindruck hinterlassen. Und schon im Testspiel gegen den englischen Zweitligisten in Graz waren erst wenige Minuten gespielt, als Sebulonsen einnetzte. Seitdem ist nahezu eine gesamte Saison gespielt und der Schienenspieler aus dem Stammgerüst der Geißböcke eigentlich nicht mehr wegzudenken. „Ich bewerte mich nicht gerne selbst, das überlasse ich lieber anderen. Ich bin einfach glücklich, dass ich der Mannschaft helfen kann und viel auf dem Platz stehe“, sagte der Norweger nun im vereinsinternen Interview bei „fc.de“. Auf dem Platz stand Sebulonsen oft. Der 26-Jährige stand 30 Mal im Kader, spielte 30 Mal, 27 Mal von Beginn an. Insgesamt kommt der Norweger auf mehr als 2400 Einsatzminuten. Nur Eric Martel und Jakub Kaminski spielten von den Feldspielern mehr.

„Hoffentlich zeigen wir zwei gute Leistungen“

Sebulonsen ist längst eine feste Größe. Auch, weil der Norweger auf mehreren Positionen einsetzbar ist. Der gelernte Schienenspieler lief in dieser Saison auch als Innenverteidiger auf. „Zuvor hatte ich noch nie in der Innenverteidigung gespielt, dort ist das Gefühl anfangs natürlich etwas anders als auf deiner gewohnten Position. Ich konnte dadurch aber viel lernen“, sagt Sebulonsen. „Als Innenverteidiger bist du häufiger am Ball und hast mehr Verantwortung im Aufbauspiel. Dazu verteidigst du nicht so viel nach vorne, sondern sicherst mehr nach hinten ab und organisierst das Team. Als dynamischer Spieler mag ich es, meine Geschwindigkeit zu nutzen.“ Vielleicht noch ein Manko des Stammspielers – als Schienenspieler ist Sebulonsen bislang nicht so wirklich torgefährlich. Er hat weder einen Treffer erzielt, noch einen vorbereitet. Auch, wenn sich die FC-Bosse da vielleicht ein wenig mehr versprochen hätten, das Vertrauen hat Sebulonsen allemal.

Und so wird er auch in den kommenden Spielen der Saison eine wichtige Rolle im Kölner Gebilde einnehmen. Und das Ziel ist klar – gerade gegen die direkte Konkurrenz aus Berlin und Heidenheim. „Hoffentlich zeigen wir zwei gute Leistungen und lassen es erst gar keine 50:50-Spiele werden. Unser Fokus liegt voll auf dem Spiel in Berlin. Wir wollen dort eine noch bessere Leistung als gegen Leverkusen auf den Platz bringen“, sagt Sebulonsen. Dort hatten die Kölner bekanntlich gut gespielt, standen allerdings am Ende mit leeren Händen da. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, auf das wir aufbauen können. Wenn wir das in die nächsten Partien mitnehmen und dann wieder effizienter vor dem Tor sind, werden wir auch wieder Siege einfahren“, sagt der Norweger. Und vermutlich wird bereits einer reichen, um den Klassenerhalt so gut wie sicher zu haben.

Für den 26-Jährigen gibt es aber noch ein weiteres Ziel. Der Schienenspieler könnte noch in das WM-Aufgebot von Norwegen rutschen. Dort gab Sebulonsen Ende letzten Jahres sein Debüt, war aber seitdem nicht mehr berücksichtigt worden. Das soll sich durch gute Leistungen und wennmöglich dem Klassenerhalt ändern.


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