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·20 de enero de 2026
Nach bitterem Platzverweis: BVB enttäuscht bei Tottenham-Pleite

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Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einer frühen Roten Karte verliert Borussia Dortmund bei Tottenham Hotspur mit 0:2. Der BVB verpasst damit einen wichtigen Schritt in Richtung direkte Achtelfinal-Qualifikation.
Borussia Dortmund hat bei Tottenham Hotspur eine bittere Niederlage hinnehmen müssen und einen entscheidenden Schritt Richtung direktes Champions-League-Achtelfinale verpasst. Beim 0:2 in London präsentierten sich die Schwarz-Gelben über weite Strecken des Spiels zu harmlos – und spielten nach einer frühen Roten Karte mehr als eine Stunde in Unterzahl.
Dabei hatte sich der BVB für das Duell mit den punktgleichen Spurs viel vorgenommen. Doch davon war auf dem Platz wenig zu sehen. Dortmund verschlief den Start komplett und geriet bereits in der 14. Minute in Rückstand. Nach einer Ecke bekam die Defensive den Ball nicht geklärt, Tottenham nutzte die Unordnung eiskalt zur Führung. Schon zuvor hatten die Gastgeber mehrfach angedeutet, dass sie die Dortmunder Anfangsschwäche bestrafen könnten.
Der nächste Rückschlag folgte nur wenig später: Daniel Svensson leistete sich im Aufbauspiel einen Ballverlust und traf seinen Gegenspieler anschließend mit offener Sohle. Schiedsrichter Glenn Nyberg entschied nach VAR-Eingriff auf Rot – Dortmund war fortan zu zehnt und vor einer Mammutaufgabe gestellt. Tottenham übernahm nun endgültig die Kontrolle, während der BVB kaum Entlastung fand.
Noch vor der Pause erhöhte der Premier-League-Klub auf 2:0. Ein einfacher Angriff über die rechte Seite reichte aus, um die Dortmunder Defensive auszuhebeln. Im Zentrum fehlte erneut der Zugriff, der Abschluss fand seinen Weg ins Tor. Bezeichnend für den Auftritt der Gäste: In der gesamten ersten Halbzeit brachte der BVB keinen einzigen Torschuss zustande.
Trainer Niko Kovac reagierte zur Pause mit einem klaren Signal und stellte auf Schadensbegrenzung. Die Offensivkräfte Julian Brandt und Serhou Guirassy mussten weichen, dafür kamen Emre Can und Julian Ryerson. Dortmund präsentierte sich nach dem Seitenwechsel zwar stabiler, blieb im Spiel nach vorne jedoch weitgehend harmlos. Die beste Möglichkeit resultierte aus einem Freistoß, der nur knapp am Tor vorbeiging.
Tottenham schaltete in der zweiten Hälfte einen Gang zurück, blieb aber jederzeit gefährlicher als der BVB. Mehrfach lagen weitere Treffer in der Luft, während Dortmund nur selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen kam. Zwar zeigte sich die Mannschaft kämpferisch und bemühte sich um Kontrolle, echte Torgefahr entstand jedoch kaum.
Unterm Strich steht eine verdiente Niederlage, die Dortmunds Ausgangslage in der Champions League deutlich verschlechtert. Mit nur noch geringen Chancen auf die direkte Qualifikation für das Achtelfinale müssen die Schwarz-Gelben nun am letzten Spieltag gegen Inter Mailand um das Weiterkommen bangen.









































